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Celler Malteser qualifizieren ehrenamtliche Begleiter von schwerstkranken Menschen


Absolventinnen des Hospizkurses mit Kursleiterin Franziska Mielke (Mitte) sowie Pater Thomas Marx (ganz links), Diözesanoberin Marie-Rose Freifrau von Boeselager (2. von links), Christiane Hartmann (3. von links), Malteser-Stadtbeauftragtem Michael Nowak (2. von rechts) und Petra Zahn, Leiterin soziale Dienste der Malteser in Celle (ganz rechts) (Bild: Lukas/Malteser).

CELLE. Die Malteser in Celle stärken ihre ambulante Hospizarbeit: Nach dem Ende des vierten Qualifizierungskurses erhielten fünf neue ehrenamtliche Begleiterinnen am vergangenen Samstag, 24. Februar 2024, in der Dienststelle der Malteser ihre Urkunden. In Zukunft werden sie im Auftrag des Malteser Hilfsdienstes schwerstkranke und sterbende Menschen in deren Zuhause begleiten.

 

Es war mehr als ein Verwaltungsakt: Franziska Mielke, Projektleiterin „Hospizarbeit inklusiv“ der Malteser in Hannover und zum ersten Mal Leiterin dieses Hospizkurses, sowie Marie-Rose Freifrau von Boeselager, Diözesanoberin der Malteser in der Diözese Hildesheim, gestalteten den Abschluss des Kurses gebührend feierlich mit Übergabe der Urkunden an die Absolventinnen, einem Malteser-Halstuch und einem alkoholfreien Sekt. Auch Michael Nowak, ehrenamtlicher Stadtbeauftragter der Malteser in Celle und Diözesanarzt der Malteser, war eigens gekommen, um die Malteser vorzustellen und die Neuen herzlich im Kreis des katholischen Hilfsdienstes willkommen zu heißen.

 

Pater Thomas Marx vom Pastoralteam der Pfarrgemeinde St. Ludwig in Celle erteilte der kleinen Gruppe schließlich seinen Segen, verbunden mit der Zusage, dass Gott sie begleite auf ihrem Weg zu den Kranken und Sterbenden. „Möge er Ihnen die Kraft geben, anderen Menschen beizustehen“, bat der katholische Geistliche.

 

Seit Oktober vergangenen Jahren haben sich die frisch gebackenen Hospizhelferinnen an sechs Wochenenden mit ihrem zukünftigen Dienst auseinandergesetzt. Wer todkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten und trösten möchte, der benötigt nicht nur fachliches Grundwissen, sondern muss sich auch mit sich selbst auseinandergesetzt haben, um später nicht überfordert zu sein. Neben der Kunst des aktiven Zuhörens und Aushaltens von Leid und Krankheit standen daher auch Themen wie das Helfersyndrom und der notwendige Selbstschutz der Helferinnen und Helfer auf dem Ausbildungsprogramm. Auch Aufbau und Wertegerüst des Malteser Hilfsdienstes wurden angesprochen. Ergänzung zum theoretischen Unterricht war ein Praktikum in Altenhilfeeinrichtungen. Ein Kurs zur Prävention sexualisierter Gewalt steht noch aus. Unterstützt wurde Kursleiterin Franziska Mielke zum zweiten Mal ehrenamtlich von Sozialpädagogin Christiane Hartmann.

 

Nach diesem Qualifizierungskurs stehen in Celle nun 19 ausgebildete Begleiterinnen und Begleiter im Dienst der Malteser.


Text: Michael Lukas/Malteser Celle

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