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Ernestiner berichten vom Latein-Wettbewerb 2024 an Ovids Geburtsort in Italien


Die Schüler des Ernestinum in Italien Foto:Hannes Grunwald

CELLE.Anlass der Reise der beiden Leistungskursschüler Hannes Grunwald und Nils Müller-Kortkamp nach Sulmona/Italien im April 2024 war die Teilnahme am Certamen Ovidianum Sulmonense, ein internationaler Latein-Wettbewerb, der jedes Jahr zu Ehren des Dichters Ovid in Sulmona, seinem Geburtsort, stattfindet. Begleitet und betreut wurden die beiden Lateinschüler vom pensionierten Latein-Lehrer Michael Krebs, der mit seinen hervorragenden Italienisch-Kenntnissen in früheren Jahren schon etliche Wettbewerbsteilnehmer vom Ernestinum nach Italien nach Arpino zum Cicero-Wettbewerb, zuletzt im vergangenen Jahr, begleitet hatte.


Beim internationalen Ovid-Wettbewerb übersetzt man in einer fünfstündigen Klausur einen Abschnitt aus einem Werk Ovids, der danach interpretiert wird, in die eigene Sprache. Der Veranstalter schränkt den zu übersetzenden Text zuvor auf bestimmte Werke Ovids ein, auf welche die Teilnehmer sich somit im Voraus vorbereiten konnten.


Finanziert wurde die Reise, die Schulleiter Johannes Habekost als Anerkennung des Ernestinums für besonders leistungsstarke Lateinschüler versteht, aus Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer des Ernestinums sowie den EU-Erasmus-Programmen, an denen die Europaschule Gymnasium Ernestinum regelmäßig teilnimmt.


Die Ernestiner waren zusammen mit einem Teilnehmer aus Rumänien untergebracht und konnten nach der Begrüßung durch den Veranstalter die gemeinsamen Mahlzeiten schon für erste internationale Begegnungen nutzen. Nach dem Frühstück am Freitagmorgen wurden die Teilnehmer in die Aula des gastgebenden Liceo-Classico-Ovidio gebracht, wo sie die Klausur geschrieben haben.

„Der Übersetzungstext war sehr anspruchsvoll, gerade wenn man noch nie eine so lange Klausur geschrieben hat, und gegen Ende mit der Konzentration kämpfen musste. Dennoch war der Text schaffbar und es ließen sich auch gut Textstellen für die Interpretation verwenden“, berichtet Nils Müller-Kortkamp. Nach einer Erholungspause stand vor dem Abendessen ein Vortrag von vier Latein-Professoren aus Italien auf dem Programm, die über Ovids Werk „Ars Amatoria“ referierten, aus dem auch der Prüfungstext entnommen worden war.


Am Samstagvormittag erhielten die internationalen Teilnehmer nach dem Frühstück eine Stadtführung von Schülern aus Sulmona. „Sie zeigten uns die wichtigsten Orte Sulmonas und erzählten uns die wichtigsten Fakten auf Englisch, was wunderbar funktionierte“, wie Hannes Grunwald feststellt. Am Abend fand die Siegerehrung statt. Nach ein paar Worten des Lobes und ein paar anonymer Nennungen der lustigsten Fehlübersetzungen wurden alle Teilnehmer nach vorne gebeten, wo jeder eine Urkunde überreicht bekam. Darauf wurde die beste Übersetzung aus jeden Land und die besten drei Übersetzungen aller Teilnehmer geehrt, wie Hannes Grunwald weiter berichtet.


Am Sonntag begann bereits um 5.45 Uhr die Heimreise mit dem Zug nach Rom, um dort rechtzeitig den Rückflug über München nach Hannover zu erreichen, wo die Gruppe gegen 19.00 Uhr eintraf.

 „Insgesamt war die Fahrt nach Sulmona und die Teilnahme am Ovid-Wettbewerb eine einmalige Erfahrung. Das in der Schule gelernte Englisch fand endlich praktische Anwendung, wir konnten Menschen aus anderen Ländern kennenlernen, was besonders durch unseren rumänischen Zimmernachbarn stattfand. Das Schreiben einer so langen Klausur war eine schöne Übung fürs Abitur nächstes Jahr. Ebenso bot es uns die Möglichkeit, ohne jeglichen Leistungsdruck unsere Lateinkenntnisse anzuwenden“, lautet das übereinstimmende Fazit von Hannes und Nils.


Text:Schulleitung Ernestinum

 

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