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"Celle kann grüner": Stadtpark auf HGB-Parkplatz, Quartiersplatz am Kleinen Plan






CELLE. Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge will „Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit in den Fokus" des städtischen Handelns setzen und #Hitzeinseln reduzieren und die #Biodiversität erhöhen. Dazu gehören Maßnahmen wie die sogenannte #Entsiegelung von Flächen. An folgenden Standorten soll gestartet werden: Parkplatz an der CD-Kaserne, Kleiner Plan und Parkplatz am Hermann-Billung-Gymnasium.


Stadtbaurätin Elena Kuhls erklärt: „Bereits in der Vergangenheit haben wir dahingehend gehandelt, Flächen zu entsiegeln und zu begrünen" und verweist auf den Bahnhofsplatz, den Bereich Hohe Wende oder den Ausbau von Kreisverkehrsplätzen wie in der Jägerstraße/Fuhsestraße. Kuhls: „Ein gutes Beispiel ist die aktuelle Sanierung der Kronestraße. Dort werden im Zuge der Fahrbahnerneuerung auch Baumstandorte entsiegelt. Aber wir wollen dieses Programm intensivieren und in die Zukunft denken.“





"Grüner Quartiersplatz am Kleinen Plan - Ungewissheit in der Breiten Straße

So habe die Stadt ein Programm für großräumig versiegelte Flächen im Stadtgebiet entwickelt. "Durch das teilweise Entsiegeln von Straßenzügen und Parkplatzflächen sowie das Pflanzen zukunftsfähiger Bäume in die neugeschaffene blau-grüne Infrastruktur soll die Anzahl der vorhandenen, lokalen Hitzeinseln im Stadtgebiet reduziert, die Biodiversität erhöht, die Grundwasserbildung gestärkt sowie der Klimaschutz insgesamt verbessert werden“, zählt Kuhls auf.


"So wie wir bereits viele Spielplätze, Sportparks und Stadtplätze saniert haben, wollen wir auch hier an die Menschen denken," so Nigge. Wesentliche Elemente der Projekte seien das Entsiegeln sowie Begrünen und Bepflanzen mit klimaresilienten Bäumen, einhergehend mit einer Entwässerung nach dem #Schwammstadtprinzip. Letzteres sei bekanntlich auch für den Ausbau der Breiten Straße vorgesehen. Über die Komplikationen und das Fällverbot der Linden seitens des Landes (CELLEHEUTE berichtete) äußern sich aber weder Nigge noch Kuhls. Ob es Auswirkungen auf die Planungen habe, ist daher unklar. Die Stadtbaurätin lenkt das Thema in die Altstadt: "Am Kleinen Plan lassen wir einen grünen Quartiersplatz entstehen, ein neustrukturierter Fahrrad- und Fußgängerbereich, ein Areal mit Stauden, Gräsern und Gehölzpflanzungen, alles ergänzt um Sitzgelegenheiten, werden die Aufenthaltsqualität des Eingangs zur Altstadt zusätzlich verbessern."


"Stadtpark statt Parkplatz"

„Aufenthaltsqualität ist auch ein gutes Stichwort für den HBG-Parkplatz“, so Nigge. „Da setzen wir das naheliegende Thema Schule, Jugend und Familie fort und können uns gut vorstellen, dort dauerhaft einen kleinen Stadtpark samt begrüntem Pump Track oder einem Spielplatz zu installieren, wo nicht nur nach Unterrichtsschluss viel Platz zur Bewegung im naturnahen Raum sein wird, sondern vor allem auch eine Aufenthaltsgelegenheit für Familien, Freunde und weitere Gruppen. Hier wollen wir aber alle Bürger mitnehmen und durch Um- und Abfragen Ideen sammeln und letztendlich umsetzen."


Ob die gleiche Idee auch für den Parkplatz der CD-Kaserne gilt, ist noch unklar - konkretere Pläne wurden hier nicht genannt.


Alle Grafiken: Stadt Celle



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