Bildung gegen Diskriminierung und Mobbing am Christian-Gymnasium
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HERMANNSBURG. Einen Workshop zum Thema Diversität haben kürzlich alle 7. Klassen des Christian-Gymnasiums Hermannsburg (CGH) absolviert. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in einem geschützten Raum eine Doppelstunde lang die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Antworten von Expert:innen des Vereins SCHLAU Niedersachsen zu erhalten, der sich auf die Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt spezialisiert hat.
"Die schulische Sexualerziehung ist laut dem Niedersächsischen Schulgesetz ein verbindlicher Bestandteil des Unterrichts und ergänzt die Sexualerziehung im Elternhaus", so die Lehrerin Eva Pößnecker, die das Projekt am CGH organisiert hatte. Die Kinder und Jugendlichen sollten dabei unterstützt werden, ein verantwortungsbewusstes und respektvolles Verhalten sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln. "Demenstprechend ist dies – einschließlich der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensformen, Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen – in den curricularen Vorgaben als fächerübergreifende Bildungsaufgabe verankert."
Ein wichtiger Schwerpunkt des Projekts liege darin, die Akzeptanz und Wertschätzung verschiedener sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zu fördern, um Diskriminierung und Mobbing vorzubeugen. "Die Behandlung sexueller Vielfalt in der Schule dient der Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung aller Kinder und Jugendlichen und trägt zu einem respektvollen, vorurteilsbewussten Miteinander in der Schulgemeinschaft bei", so Pößnecker.
Text: Christian Gymnasium














