top of page

Anzeigen

IKK classic
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg
Deecke_Lagerverkauf_Top-Rectangle_300x160_KW07_1-3.gif
  • Extern

Ausstellung „Das Leid von Sengal“ in Bergen


BERGEN. Mit der Bergener Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller als Schirmherrin zeigt eine Kooperation im Rahmen des Informations- und Bildungsprojekts „Ferman heißt Völkermord“ anlässlich des Jahrestages ab dem 9. Dezember die Ausstellung „Das Leid von Şengal“ des Künstlers Saleh Aldawood. Die St. Lamberti Gemeinde stellt hierfür bis zum 15. Januar kommenden Jahres die Räumlichkeiten ihres Gemeindehauses zur Verfügung.


Dazu erklären die Veranstalter:


Vor 74 Jahren am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen verabschiedet, die eine der wichtigsten Errungenschaften dieser sind. Anlässlich des 10. Dezembers wird daher jährlich die Menschenrechtssituation weltweit ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt und sowohl Missstände angeprangert wie auch Engagement geehrt.


Shingal (Şengal) ist die Hauptstadt eines gleichnamigen Distrikts im Irak und zugleich das Hauptsiedlungsgebiet der Êzîd:innen in der Provinz Ninive. In der Nacht zum 03. August 2014 wurde der Ort von Terroristen des „Islamischen Staats“ überfallen, Tausende Êzîd:innen umgebracht und Hunderttausende in die Flucht getrieben. Der Künstler Saleh Aldawood war unter ihnen und hat mit Buntstiften seine Erlebnisse dokumentiert. Er lebt in Hamburg und zeigt nun einer breiteren Öffentlichkeit seine Zeichnungen. Saleh Aldawood wurde 1974 in Şengal geboren. Er ist verheiratet und hat sieben Kinder. Nach seinem Abitur studierte er an der Universität in Mossul Fahrzeug– und Motorentechnik. Bis zu seiner Flucht arbeitete er als Lehrer in Al-Haunania (Şengal).

Die Zeichnungen sind aus einer Dokumentation ausgewählt worden, die Saleh Aldawood während und nach seiner Flucht angefertigt hat.


Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte lädt das Kooperationsprojekt "Ferman heißt Völkermord" des Vereins Women for Justice e. V. und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten zur Ausstellungseröffnung in Bergen im Gemeindehaus der St. Lamberti Gemeinde ein. Weitere Kooperationspartnerinnen der gut fünfwöchigen Präsentation sind die êzîdische Gemeinde Bergen sowie der Verein Sinti, Reisende und Roma Celle Allertal. Ihnen allen ist die Erinnerung und das Gedenken wichtig sowie das Zusammenkommen an diesen Themen.


Programm

Eröffnung: 09. Dezember 2022 17:00 Uhr, mit Ansprachen, musikalischer Begleitung und Tee-Ausschank

Neujahrsempfang: 15. Januar 2023 10:00 Uhr mit Vortrag und Diskussion

(der Empfang beginnt mit einem Gottesdienst in der St. Lamberti-Kirche)

regelmäßige Öffnungszeiten: 09.12.22-15.01.23 Dienstag: 10-12 Uhr | Freitag: 9-12 Uhr

Weitere Termine und Führungen (wochentags oder am Wochenende) nach Absprache unter

Kontakt: projekt.ferman@stiftung-ng.de

Aktuelle Beiträge
bottom of page