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Ausbildung in Lobetal: 104 Absolventen in sozialen Berufen

  • Extern
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit
Lobetalarbeit e.V.
Lobetalarbeit e.V.

CELLE. 104 Sozialpädagogische Assistenten, Erzieher und Heilerziehungspfleger haben in diesem Jahr die verschiedenen Zweige der Lobetaler Ausbildungsstätten erfolgreich absolviert.


Schulleiter Lars Günther: „Nach einer langen und anspruchsvollen Ausbildung und Prüfungsphase, entlassen wir auch in diesem Jahr wieder viele Fachkräfte in sozialen Berufen. Neben drei Klassen der Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in wurden zwei Klassen der Fachschule Sozialpädagogik und eine Klasse der Fachschule Heilerziehungspflege feierlich verabschiedet. Für einen Großteil der Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten geht es nach den Ferien an den Fachschulen weiter.


Ich freue mich jedes Jahr darüber, dass so viele gut ausgebildete Fachkräfte ihren Platz bereits gefunden haben. Sie werden innerhalb der Lobetalarbeit, aber auch in anderen öffentlichen und freien Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen wertvollen Dienst leisten. Nur mit gut ausgebildeten Menschen kann in den anspruchsvollen Bereichen wie der Eingliederungshilfe, den Kindertagesstätten oder der Jugendhilfe soziale Arbeit wirksam umgesetzt, Teilhabe ermöglicht und eine funktionierende Gesellschaft aufrechterhalten werden“, so Schulleiter Lars Günther


Eine erste Basisausbildung in einem sozialen Beruf ist die Ausbildung Sozialpädagogische Assistenz. Mit dieser Ausbildung kann man zum Beispiel als Zweitkraft in einem Kindergarten oder auf einer Wohngruppe in der Jugendhilfe arbeiten. Die Lobetaler Berufsfachschule erfolgreich abgeschlossen haben: Asmaa Abdo, Anna Alina Becker, Eloime Birundwa Luta, Marie Angelie Bürger, Fabian Göhre, Maja Jacqueline Gotthusen, Lale Lohmann, Celine-Bianca Lorenz, Lennart Meyer, Israa Nabelsi, Alena Schaprian, Nina Schneider, Amy Jil Schneider, Valeriia Shokola, Stella Spengler, Oleksandra Sushylnikova, Hanna Voloshyna und Lena Wöhler. (Klasse: Sozialpädagogische Assistenz Oberstufe 1, Klassenlehrer: Sascha Krause)


Theodor Baudouin, Melia Behr, Nurhan Cikar, Laurina Joline Cläßen, Valentina Dell, Jamie-Lee Fett, Fiona Gehrls, Angelina Käbisch, Isabell Koschick, Leonard Maier, Oksana Matviichuk, Shumaila Nawaz, Samantha Polluge, Lea-Sophie Reiss, Lilly Schulze, Lea Stuchtei, Lea Voges, Mia Vorderwülbecke und Janina Wagenknecht. (Klasse: Sozialpädagogische Assistenz Oberstufe 2, Klassenlehrerin: Claudia Röker)


Emma Brockmöller, Maya Forster, Katarina Geisler, Samantha Harmeyer, Luise Henning, Kimberly Hitzke, Donna Kassandra Meyer, Berenike Johanna Migowski, Charlotte Müller, Leevke Neumann, Amira Refaei (nicht auf dem Foto), Pia Karolina Schreiber, Michela Standke, Hannah-Faith Tetzlaff und Diana von der Brelie. (Klasse: Sozialpädagogische Assistenz Oberstufe 3, Klassenlehrer: Frank Weking)


Staatlich anerkannte Erzieherin und Erzieher dürfen sich jetzt nennen: Tamara Abdel Haq, Janine Barduhn, Mert Ceper, Lisa Haake, Arian Hamrol, Mara Emilia Holz, Lisa Klapproth, Dennis König, Saskia Konrad, Rezarta Muca, Nkeiruka Ogbuehi, Juline Ayten Rössel, Lara Schmidt, Mandy Schmidt, Klara Schwolow, Nico Siegesmund, Natalie Tress, Emma Völker und Max Ziesemer (Klasse: Erzieher-Oberstufe 1, Klassenlehrerin: Nicole Lägel)


Paula Barenthin, Amelie Baruth, Pia Czoske-Koch, Lia Felie Göing, Natalie Grossmann, Nele Hollrieder, Carlotta Jensen, Philipp Kaltwasser (nicht auf dem Foto), Jan Luca Kapretz (nicht auf dem Foto), Sarah Koch, Nina Krüger, Jürgen Muca, Celina Otte, Chantal Schlieker, Jonas Skerhutt und Dilay Yazgan. (Klasse: Erzieher Oberstufe 2, Klassenlehrer: Otmar Grote)


Die Jahrgangsbesten waren Klara Schwolow und Amelie Baruth. Klara Schwolow wird nach ihrer Ausbildung in einer Kinder- und Jugendwohngruppe im Landkreis Celle arbeiten und Amelie Baruth im Elementarbereich einer Kindertagesstätte in Hermannsburg. Für die Zukunft kann sie sich ein Studium oder eine Zusatzausbildung, zum Beispiel im heilpädagogischen Bereich, vorstellen.


Eine dreijährige Ausbildung mit hohem Praxisanteil ist der Ausbildungsgang Heilerziehungspflege. Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sind nun:

Marie Christin Ahrens, Santina Bihl, Anna Bongiovanni, Meike Bunke, Ida Beata Burzycka (nicht auf dem Foto), Hedi Donnerberg, Maria Hannecker, Thokozani Hlophe, Inga Hornbostel, Anna Jacobi, Ariane-Magdalena Kremers, Jaqueline Lindner (nicht auf dem Foto), Silke Müller, Jane Mileen Schröter, Mandy Villasur Fernandez, Bianca Wichers-Dümeland und Stefan Wilke (nicht auf dem Foto). (Klasse: Heilerziehungspfleger-Oberstufe, Klassenlehrerin: Juliane Hähnge)


Die Jahrgangsbesten waren hier Anna Jacobi und Inga Hornbostel.


Die Ausbildung an der Fachschule Heilerziehungspflege befähigt dazu, auf unterschiedliche Formen von Behinderung zu reagieren und Menschen mit Beeinträchtigung zu begleiten, ihnen in ihrem Alltag zu assistieren, ihre Fähigkeiten zu fördern, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. Heilerziehungspfleger unterstützen und begleiten neben dem häuslichen Umfeld zum Beispiel auch in der schulischen und beruflichen Lebenswelt und bei der Freizeitgestaltung. Sie assistieren Menschen mit Beeinträchtigungen in pflegerischer und medizinischer Versorgung und erstellen Teilhabepläne für ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Heilerziehungspfleger arbeiten zum Beispiel auf Wohngruppen für Menschen mit Beeinträchtigung, in Förderschulen und Tagesbildungsstätten, in Tagesförderstätten, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in der ambulanten Assistenz und in Heilpädagogischen Kindertagesstätten. Manche sind auch beratend in Behörden tätig.


Mit der erfolgreichen Ausbildung zum Erzieher oder Heilerziehungspfleger haben die Schülerinnen und Schüler auch die Fachhochschulreife erworben und dürfen sich außerdem „Bachelor Professional in Sozialwesen“ nennen. Interessant ist auch, dass in der Ausbildung gesammelte Creditpoints an Hochschulen angerechnet werden können.


Text: Lobetalarbeit e.V.

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