AKH verschiebt planbare Eingriffe


Foto: Peter Müller/Archiv

CELLE. Da die hohe Ansteckungsrate der Omikron-Variante auch vor dem AKH-Personal nicht Halt macht, steht das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Celle aktuell vor großen personellen Herausforderungen. Das teilt heute das Krankenhaus mit. Vor allem in den ärztlichen und pflegerischen Bereichen sei die Lage äußerst angespannt.

Um die hochwertige medizinische Versorgung von Notfällen und unaufschiebbare Behandlungen sicherstellen zu können, werden daher alle stationären Aufnahmen wegen planbaren Operationen, sonstigen planbaren Eingriffen und für Diagnostik verschoben – "natürlich nur, wenn keine ärztlichen Gründe dagegensprechen", so das AKH.


Es würden alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten auf den Stationen und der Notaufnahme gebraucht, um relevante akute Erkrankungen mit dem vorhandenen Personal versorgen zu können.

„Diese Maßnahme ist Teil des umfassenden Corona-Konzeptes des AKH, um genau auf solche Situationen angemessen reagieren zu können“, sagt AKH-Sprecher Christian Steins. „Wir bitten alle betroffenen Patientinnen und Patienten sowie etwaige Angehörige um Verständnis. Alle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger handeln in dieser Situation mit dem nötigen Augenmaß und Fingerspitzengefühl – Patientinnen und Patienten, bei denen eine Behandlung keinen Aufschub duldet, werden selbstverständlich im AKH weiterhin medizinisch versorgt.“


„Abschließend möchten wir alle Menschen in der Region dazu aufrufen, die erprobten Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Infektion wieder sehr ernst zu nehmen. So können alle einen aktiven Beitrag leisten, um die Belastungen des Gesundheitssystems im Celler Land etwas abzumildern.“


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