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59 Auszubildende am OLG Celle zu Justizfachwirten ernannt


Foto: OLG Celle

CELLE. Heute fand die Ausbildung von 50 Justizfachwirtinnen und 9 Justizfachwirten ihren erfolgreichen Abschluss: Aus der Hand von Dr. Rainer Derks, Vizepräsident des Oberlandesgerichts Celle, erhielten sie im Rahmen einer Feierstunde im Vortragssaal des Oberlandesgerichts Celle ihre Ernennungsurkunden.


Dr. Rainer Derks gratulierte ihnen herzlich zur bestandenen Prüfung und betonte: „Wir freuen uns sehr, dass Sie als Justizfachwirte unsere Gerichte verstärken werden. Sie werden dort sehnlich erwartet. Gerade bei der auf Hochtouren laufenden Digitalisierung der Justiz brauchen wir engagierte und aufgeschlossene Nachwuchskräfte wie Sie. Mein Dank gilt aber auch allen an der Ausbildung beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die dafür gesorgt haben, dass wir heute 59 Absolventinnen und Absolventen zum Bestehen der Prüfung beglückwünschen dürfen“.


Sachgebietsleiterin Katrin Reißmann hob hervor: „Das Besondere an dem Beruf ist die Vielseitigkeit. Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte arbeiten in allen Abteilungen der Gerichte wie z.B. den Straf-, Familien-, Nachlass-, Zwangsvollstreckungs-, Betreuungsund Zivilabteilungen oder der Gerichtsverwaltung. Das macht den Arbeitsalltag spannend und abwechslungsreich und bietet viele Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten“.


Die Absolventinnen und Absolventen freuten sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und den würdigen Rahmen ihrer Ernennung. Vor ihnen liegen interessante, unterschiedliche Aufgabenfelder: Ab dem 1. März 2024 werden sie überwiegend an einem der 48 Gerichte im Oberlandesgerichtsbezirk Celle oder an einer der sechs Staatsanwaltschaften im Bezirk der Generalstaatsanwaltschaft Celle tätig sein.


Die Ausbildung zur Justizfachwirtin oder zum Justizfachwirt in einem Beamtenverhältnis dauert zweieinhalb Jahre. Justizfachwirte sind in der Justiz dafür verantwortlich, dass die Vorgänge den Richterinnen und Richtern bzw. Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern vorgelegt und die Entscheidungen umgesetzt werden. Dafür kontrollieren sie Fristen, führen in Strafverhandlungen Protokoll und fertigen Schreiben. Auch übernehmen sie etwa im Bereich der Kostenberechnung, Zeugen- und Sachverständigenentschädigung oder Prozesskostenhilfeberechnung auch eine selbständige Sachbearbeitung. Sie sind erste Anlaufstelle für Rechtssuchende – am Telefon oder persönlich.


Die Ausbildung beginnt jährlich am 1. September. Bewerbungen können jeweils im Herbst des Vorjahres an das Oberlandesgericht Celle und weitere Einstellungsbehörden in Niedersachsen gerichtet werden. Ausführliche Informationen zum Berufsbild der Justizfachwirtin und des Justizfachwirts sowie der dazu erforderlichen Ausbildung stellt das Niedersächsische Justizministerium auf der Homepage des Niedersächsischen Landesjustizportals zur Verfügung.


Text: OLG Celle

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