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Eisenergebnisse der Brunnenwasseranalysenim Kreis Celle

  • Extern
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Foto: VSR
Foto: VSR

CELLE. In den letzten 5 Jahren machte das Labormobil vom VSR-Gewässerschutz in verschiedenen Städten im Kreis Celle Station. Dort konnten Bürger Brunnenwasseranalysen durchführen lassen. Zusätzlich sandten viele Brunnenbesitzer ihre Wasserproben mit der Post zur Überprüfung zu. Die gemeinnützige Organisation hat jetzt die Eisenergebnisse der 534 Untersuchungen im Kreis Celle aus den Jahren 2021 bis 2025 ausgewertet.


Der VSR-Gewässerschutz untersucht die Eisengehalte, weil viele Brunnenbesitzer beim Anblick der gelb-bräunlichen Verfärbung des Wassers entscheiden, es nicht mehr im Garten zu nutzen. „Wir haben in 15,6% der Brunnenwasserproben im Kreis Celle einen Eisengehalt über 3 mg/l festgestellt“, berichtet Harald Gülzow, der die Untersuchungen im Kreis Celle von Anfang an begleitet.


Um zu verhindern, dass anstelle von Brunnenwasser kostbares Leitungswasser verwendet wird, geben die Gewässerexperten eine Einschätzung, wofür das Wasser trotz höherer Eisenkonzentration zu nutzen ist. „Es kommt bei den wenigsten Pflanzen zu Wachstumsstörungen. Beim Gießen kann es jedoch zu Verfärbungen auf Steinen und Mauern kommen, die zum Teil nur schwer entfernbar sind. Auf Blättern, Blüten und Früchten bilden sich häufig braune Flecken, “erklärt Harald Gülzow. Er rät das Gießwasser mit dem Wasserschlauch direkt an die Wurzeln zu geben, um Verfärbungen zu vermeiden.


Für die Artenvielfalt im Wasser stellt das Eisen allerdings auch in geringeren Konzentrationen ohne sichtbare Verfärbung ein großes Problem dar. Viele Gartenbesitzer haben naturnahe Teiche, die den Garten beleben und die Artenvielfalt bereichern. Bei den heißen Temperaturen im Sommer verdunstet das Wasser und muss nachgefüllt werden. „Leider haben wir bei unseren Untersuchungen festgestellt, dass 37,2% der Brunnen im Kreis Celle nicht zum Befüllen eines Gartenteichs geeignet sind, da sie mehr als 0,8 mg/l Eisen aufweisen“, berichtet Harald Gülzow.


Er erklärt, dass es bei höheren Eisengehalten zu Ablagerungen auf Wasserpflanzen und Tieren kommt. Die Pflanzen verkümmern, Fische, sowie deren Laich und am Gewässergrund lebenden Tiere können daran ersticken. Durch eine Wasseranalyse kann man feststellen, ob das eigene Brunnenwasser zum Befüllen des Teichs geeignet ist. Hohe Eisengehalte im Brunnenwasser haben meist geologische Ursachen.


Durch den starken Nitrateintrag in der Landwirtschaft kommt es zusätzlich in einigen Bereichen zum Nitratabbau im Untergrund, welcher zu höheren Eisenkonzentrationen führt. Auf der Homepage stellt der VSR-Gewässerschutz weitere Ergebnisse und die dazugehörigen Grafiken der Auswertung aus dem Kreis Celle dar. Auch die Termine wann das Labormobil in der Region hält, findet man unter vsrgewaesserschutz.de/regionales/niedersachsen-bremen/kreis-celle/brunnen.



Text: VSR

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