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Wille: "Gegen die Verkrautung der Aller muss dauerhafte Lösung gefunden werden"



CELLE. Nach unserer Berichterstattung über den Streit über die Verkrautung und Nutzung der Aller nimmt der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Wille Stellung - unzensiert und unkommentiert: "Bereits seit vielen Jahrzehnten ist der Ruder-Leistungssport ein Eckpfeiler im gesellschaftlichen Leben in der Stadt Celle. Der Rudersport nimmt in der Stadt einen besonderen Stellenwert ein, weiterführende Schulen haben AGs und betreiben intensiven Rudersport in der Aller. Belohnt wird dieses sportliche Engagement mit erfolgreichen Teilnahmen aller Altersklassen bei National-, Europa- und Weltmeisterschaften.


Neben dem Leistungssport ist die Aller ebenso für die Stadtbevölkerung, wie auch für Touristen, die Celle besuchen ein besonderer Anziehungspunkt.


Doch seit einigen Jahren wird der Leistungs- und Breitensport auf der Aller in Celle durch eine zunehmende, sehr massive Verkrautung einiger Flussbereiche mit scharfkantigen Wasserpflanzen akut bedroht. Bereits seit dem letzten Sommer ist die Beruderbarkeit der Aller fast nicht mehr gegeben.

Der Sport, aber auch die Freizeitnutzung durch die Stadtbevölkerung sowie die hochrangigen Wettkämpfe und wassergebundenen Veranstaltungen stehen unmittelbar vor dem Aus. Betroffen wäre hier auch die besonders beliebte Benefizregatta “Rudern gegen Krebs”.


Hier könnte ein jährliches, maßvolles Entkrauten des betroffenen Flussabschnitts Abhilfe schaffen, welches durch ein Mähboot und entsprechend geschultes Personal durchgeführt wird. Für Celle wurde dies bereits einmal genehmigt. Vor dem Hintergrund von Artenschutzrecht sowie den Bewirtschaftungszielen nach Wasserhaushaltsgesetz und den Wasserrahmrichtlinien, gestaltete sich eine erneute Genehmigung vor dem Monat September bisher als sehr schwierig bis nahezu unmöglich.


Um eine kurz- sowie langfristig tragfähige Lösung zu finden, die die Belange von Mensch und Natur gleichermaßen berücksichtigt, dürfen Kommune und Vereine nicht allein gelassen werden. Ich plädiere dafür ein Umdenken im Natur- und Wasserschutzrecht zu ermöglichen, sodass ein Fluss wie die Aller weiterhin von der Bevölkerung gemeinschaftlich genutzt werden kann und so eine dauerhaftere Genehmigung einer Allermahd bzw. eine Verhinderung der Verkrautung möglich zu

machen.


Nachdem das zuständige Landesamt in Hannover bis zum heutigen Tage immer noch keine Genehmigung zur Allermahd erteilt hat, habe ich eine Anfrage zur kurzfristigen Beantwortung durch die Landesregierung im Landtag eingebracht. Ich fordere die Landesregierung auf, sich hier schnellstmöglich zu erklären, ob und wann die Genehmigung vorliegt und ob das bisherige Verhalten der zuständigen Landesbehörde rechtskonform ist. Ebenso muss eine Lösung gefunden werden, um die Nutzbarkeit der Aller dauerhaft möglich zu machen, sodass das Miteinander von Mensch und Natur wieder in Einklang gebracht wird."

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