Uwe Santjer: Ausbau der Erneuerbaren darf nicht ausgebremst werden
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CELLE/HANNOVER. Der SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen reagiert auf den aktuell kursierenden Referentenentwurf zu netzbezogenen Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes, der Einschränkungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vorsieht.
Dazu erklärt der Vorsitzende des SPD-Bezirks Nord-Niedersachsen, Uwe Santjer:
„Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine Frage der Energiesicherheit und damit auch der nationalen Sicherheit. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verwundbar Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen machen können. Deshalb dürfen wir beim Tempo der Energiewende jetzt keinen Rückschritt machen.“
Gerade die Küstenregion in Nord-Niedersachsen stehe wie kaum eine andere Region in Deutschland für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Windkraft an Land und auf See, Hafenstandorte, Wasserstoffprojekte und energieintensive Industrie machten deutlich, wie eng die wirtschaftliche Zukunft der Region mit der Energiewende verbunden sei.
„Die Region Nord-Niedersachsen ist ein Leuchtturm der Energiewende. Hier wird nicht nur Strom produziert – hier entstehen neue Wertschöpfungsketten, Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien rund um Windenergie, Speicher und grünen Wasserstoff. Wer den Ausbau bremst oder Investitionssicherheit schwächt, gefährdet ganz konkret die wirtschaftlichen Perspektiven unserer Küstenregion“, so Santjer.
Der SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen unterstützt daher die energiepolitische Linie der SPD-Bundestagsfraktion, die vor Ausbaubegrenzungen und investitionshemmenden Regelungen warnt. Stattdessen brauche es klare Rahmenbedingungen für den schnellen Ausbau von Erneuerbaren, Netzen, Speichern und flexiblen Anwendungen.
„Unsere Küste zeigt, wie die Energiewende zum Motor für Wachstum, Innovation und sichere Arbeitsplätze werden kann. Damit das so bleibt, müssen Netzausbau, Erneuerbare, Speicher und Wasserstoff gemeinsam und mit hoher Geschwindigkeit vorangebracht werden. Nord-Niedersachsen steht bereit, diese Zukunft aktiv zu gestalten“, betont Santjer.
Text: Pressebüro













