Trio wiederholt Vorjahreserfolge im Feld
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WIETZENBRUCH. Beim diesjährigen Kreisentscheid Feldbogen am Kiebitzsee war der Blankbogen einmal mehr die dominierende Bogengattung. Fast 80 Prozent der Teilnehmenden traten in dieser ohne Visier auskommenden Klasse an und ermittelten deren sieben Kreisbeste.
Allein sieben Aktive maßen sich mit dem Blankbogen in der Masterklasse männlich, von denen sich Andreas Staszewski als der Treffsicherste erwies. 298 Ringe bescherten dem Mann des SV Nienhagen Platz eins vor den Lokalmatadoren Ulrich Paape (291) und Michael Prieß (283) vom SC Wietzenbruch. Sein Pendant bei den Master weiblich kommt von der SGi Faßberg und heißt Petra Ketelsen (125). Von der Spitze der Herrenkonkurrenz grüßte am Ende Christoph Eberl. Wietzenbruchs amtierender Landesverbandsmeister und Vorjahressieger verwies mit 284 Ringen seinen Clubkameraden Dominik Debernitz (247) und Normen Nagel (215) vom SV Freischütz Wathlingen auf die Plätze.
Einen weiteren Doppelerfolg des SCW steuerten die Juniorinnen bei. In einem ebenbürtigem Duell behielt Julia Szczepanski (171) hauchdünn gegen Anna Wollner (168) die Oberhand. Ihren zweiten Titel verbuchte die SGi Faßberg in der Jugendkonkurrenz Blankbogen. Maarten Köhnke (169) behauptete sich hier gegen Timo David Raab (164 / SV Nienhagen). Bei den Jüngsten, den Schülerinnen, waren nur Vertreterinnen des SV Freischütz Wathlingen am Start. Lilly Jäger (107) wurde Kreismeisterin der Schülerinnen B und Mileen Binaschek (115) setzte sich bei den älteren Schülerinnen A gegen Ludmil Melinda Böhning (92) durch.
Die einzige Entscheidung bei den olympischen Recurvebögen war eine Vereinsinterne. Der SV Wieckenberg füllte bei den Master männlich das komplette Siegerpodest. Jürgen Batel verteidigte mit 265 Ringen die Kreiskrone vor Norbert Brill (225) und Wolfgang Hein (220). Wie in den letzten Jahren blieben die SCWler auch diesmal in der Bogengattung Compound unter sich und holten die zwei ausgeschossenen Titel. Bei den Herren war dies Titelverteidiger Jan-Erik Noordhof (323Ringe) und bei den Master männlich Karl-Heinz Busse (235).
Text: Andreas Hehenberger














