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Standing Ovation nach "Geistlichem Chorkonzert" des Jungen Chores Celle



CELLE. Die einleitenden Worte von Pastor Karsten Willemer versprachen nicht zu viel. Eine intensive Stunde erlebte das Publikum in der vollbesetzten Pauluskirche am Sonntagnachmittag.


Vier bedeutende Chorkomponisten wurden mit jeweils drei Werken in hoher Qualität und beeindruckenden Klängen den Menschen nahegebracht - ein anspruchsvolles Programm, das Freude, Trost und Mut zum Ausdruck brachte. Mit Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius, Felix Mendelssohn Bartholdy und Bob Chilcott hatte Chorleiter Egon Ziesmann Komponisten aus vier Epochen zusammengestellt. Und so entwickelte sich ein Konzert in starker Dichte und abwechslungsreichen Facetten, die der Chor mit großer Leichtigkeit und dennoch tiefer Ernsthaftigkeit sang. Erläuternde und auflockernde Informationen des Chorleiters zu den Komponisten bis hin zu einem Exkurs über die Zahlensymbolik, die mindestens seit Johann Sebastian Bach einen nicht zu vernachlässigenden Raum einnimmt, ergänzten die Programmfolge. Werke wie „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ (Schütz), „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ (Mendelssohn), „Siehe, das ist Gottes Lamm“ (Homilius) mit doppelchörigem Klang oder „God so loved the world“ mit traumhaftem Solo von Stephanie Bogon werden lange nachschwingen. Die subtile und sichere Klavierbegleitung durch Martin Ziesmann bei mehreren Stücken erweiterte das Klangspektrum zusätzlich.

Mit standing ovations und zwei Zugaben mit anschließendem Kanon und Publikumsgesang traten die Zuhörer tief bereichert den Heimweg an.


Fotos: Peter Müller

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