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Stadt- und Kreiselternrat konstituieren sich neu


CELLE. Im November und Dezember konstituieren sich der Kreiselternrat (KER), der Kindergartenstadtelternrat (KSE) und der Stadtelternrat (StER) neu. Die Wahlen für den KSE finden am 16.11., für KER und StER am 5.12. statt.


Die Mitglieder des Stadtelternrats Celle vertreten die Interessen und Belange der Elternschaften der Schulen im Celler Stadtgebiet. Dabei seien alle Schulformen angemessen berücksichtigt, wobei ein besonderer Fokus auf den Grundschulen liege, deren Trägerin die Stadt Celle ist. Der Stadtelternrat hat außerdem einen Sitz im Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend, wo die Interessen und Anliegen der Elternschaft gegenüber den politisch Verantwortlichen artikuliert werden könnten.


Der Kreiselternrat (KER) könne über alle Fragen beraten, die für die Schulen des Landkreises von besonderer Bedeutung seien. Bei bestimmten Entscheidungen (Einrichtung, Aufhebung oder Organisation von Schulen) müsse er angehört werden. Er habe einen stimmberechtigten Sitz im Schulausschuss des Landkreises. Der KER entsendee seine Mitglieder zu den Delegiertenversammlungen für den Landeselternrat. Der KSE vertrete die Interessen und Belange der Elternschaften aller Kitas im Stadtgebiet, unabhängig welchem Träger sie unterstehen und ist ebenfalls im städtischen Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend vertreten.


Jessica Kryschak, Vorsitzende des KSE: "Die Corona-Pandemie hat Eltern und Kinder an ihre psychischen und physischen Grenzen gebracht. Die negativen Auswirkungen der Einschränkungen auf die Kinder und Familien, die noch lange nachwirken werden, sind jetzt klar benennbar. So hat sich z.B. der Anteil der Kinder, die psychisch belastet sind, während der Pandemiejahre gegenüber der Zeit davor verdoppelt. Auch bei Erwachsenen zeigen sich fatale Nachwirkungen wie Burn-Out, Depressionen und Erschöpfung. Vor diesem Hintergrund waren die letzten beiden Jahre auch für die Arbeit in den Elternvertretungen extrem herausfordernd. Viele Eltern waren auf sich allein gestellt, der Austausch untereinander hat sehr gelitten. Elternarbeit fand in etlichen Kitas und Schulen nur sporadisch statt. Wir merken, dass durch die schwere Zeit auch die Bereitschaft, sich in den Gremien zu engagieren, nachgelassen hat. Wir brauchen dringend Eltern, die sich im Elternrat für die Belange der Kinder einsetzen.“ Stephan Ohl und Johanna Thomsen, Vorsitzende des StER können dies bestätigen: „Wir haben in den zwei Jahren unserer Amtszeit versucht, durch Online-Formate den Austausch unter Eltern aufrecht zu erhalten. Zusammen mit dem Kindergartenstadtelternrrat (KSE) und dem Kreiselternrat (KER) initiierten wir als Stadtelternrat regelmäßige Online-Konferenzen, an denen immer zwischen 50 und 100 Eltern teilgenommen haben. Dabei wurde deutlich, wie groß das Bedürfnis nach Austausch ist und dass es ein großer Wunsch ist, die Elternarbeit an den Kitas und Schulen wieder zu intensivieren, auch was den Austausch zwischen Eltern und Kita bzw. Schule und zwischen Eltern und Verwaltung angeht. Doch wurde auch deutlich, wie erschöpft und isoliert sich viele Eltern fühlen. Es ist ungemein wichtig, dass die Elternräte jetzt wieder Fahrt aufnehmen und stark aufgestellt sind.“ Kathrin Langel, Vorsitzende des KER fasst die Themen der Online-Konferenzen zusammen: "Die großen Themen in den Online-Runden waren fehlende Schuleingangsuntersuchungen, die starken Belastungen von Kindern und Jugendlichen durch Kita- und Schulschließungen, Qualität von Ganztagsbetreuung und Mittagessen an den Kitas und Schulen, Schulwegsicherheit, Digitalisierung und Personalnotstand - insbesondere in den Kitas. Hier müssen wir als Eltern weiter dran bleiben, um Verbesserungen herbei zu führen.“

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