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Stadt Celle ehrt über 700 Hochwasserhelfer mit besonderer Münze


CELLE. Schutzdämme bauen, Sandsäcke stapeln oder Keller auspumpen: Ohne die vielen Hochwasserhelfer hätte die Lage Ende Dezember ganz anders ausgesehen. Die Stadt Celle ehrte heute in der Congress Union hunderte von Helfern. Von Feuerwehrkräften über Rettungssanitäter bis hin zu Mitarbeitern des städtischen Krisenstabs: 715 Menschen waren im Vorfeld zur Ehrung eingeladen worden, zwei Drittel kamen – viele in Begleitung.


"Ich sage Ihnen 'Danke' im Namen aller Celler Bürgerinnen und Bürger."

Neben einer Urkunde wurde an alle Helfer auch eine besondere Münze überreicht, die anlässlich der Hochwasserkatastrophe geprägt wurde. Oberbürgermeister Jörg Nigge wanderte von Tisch zu Tisch, wo die einzelnen Helfer thematisch aufgeteilt waren, so standen zum Beispiel die einzelnen Feuerwehrtruppen zusammen. "Sie alle stehen beispielhaft für das, was unsere Stadtgesellschaft ausmacht. Ich verbeuge mich vor ihrer Leistung zutiefst und sage Ihnen 'Danke' im Namen aller Celler Bürgerinnen und Bürger", sagte Oberbürgermeister Jörg Nigge.



Zuvor hatte die Stadt Celle die Gäste mit einem kurzen Video eingestimmt. Der Landkreis Celle von oben – ein Bild der Überflutung. Jede Aufnahme, die einen Helfer zeigt, wird vom Jubel der einzelnen Tische begleitet. "Sie alle waren immer mit vollem Einsatz engagiert, konzentriert und vor allem professionell bei der Sache. Tag und Nacht bei Wind und Wetter Seite an Seite – und das alles bei fast allen als Ehrenamt", lobte Nigge. Auch den Angehörigen dankte der Oberbürgermeister noch einmal separat, die ihre Partner trotz der Feiertage entbehrten und deren Ehrenamt so verständnisvoll begegneten.


Oberbürgermeister appelliert an Landespolitik


Während Nigge dann anschließend im Saal die Münzen verteilte, wurden auf der Bühne verschiedene Helfer interviewt. Für musikalische Untermalung sorgte die Band "Room 55" vom Gymnasium Ernestinum. Der Oberbürgermeister nutzte die Veranstaltung auch für einen kurzen Appell an Land und Bund. "Klar ist, dass wir so viel tun können, wie wir wollen, aber Land und Bund müssen sich auch des Problems bewusst sein und die Finanzen müssen stimmen", so Nigge. Er hoffe, dass das Land nun Lehren aus der Katastrophe ziehe. "Lasst uns Kommunen nicht im Stich."

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