Sommerkonzert in der Garnisonkirche Celle: Chormusik von klassisch bis modern
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CELLE. Bei sommerlichen Temperaturen hat der Chor Cantare in der Garnisonkirche in Celle sein
Publikum unter der Leitung von Karin Küfner mit einem ganzen bunten Blumenstrauß an
Melodien erfreut. Mit dem Programm durch verschiedene Stilrichtungen und Epochen bot
der Chor eine Vielfalt von volkstümlichen Sommerliedern bis zu Haydns Schöpfung.
Zu hören waren Stücke aus Mozarts „Zauberflöte“, „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“,
außerdem von Georg Friedrich Händel aus der Oper„ Serse“. Der Chor bot Hörgenuss nicht
nur für Opernliebhaberinnen und -liebhaber, sondern auch für Menschen, denen der Zugang
zu Opernmusik fehlt. So konnte man den Melodien entspannt lauschen und vielleicht auch
Gefallen an dieser Art von Kultur entdecken. Zum besseren Verständnis trug auch das
Programmheft bei in dem Erläuterungen zu den Texten und den Opern abgedruckt waren.
Dem Chor gelang eine ausgezeichnete musikalische Ausgestaltung der Stücke; dazu trug auch
die gekonnte, einfühlsame Begleitung von Almut Kobbe am Klavier bei. Es gab auch einen
Chor im Chor: Für die Stücke „O Isis und Osiris“, „Bewahret euch vor Weibertücken“, „In
diesen heiligen Hallen“ sowie „Chor der Priester“ aus der Zauberflöte wurden die Gesänge
von den Männerstimmen vorgetragen. Und der Chor bzw. die Chorleiterin schaffte es, den
Bogen auch zu weniger klassischen Stücken zu spannen. Denn zum vorgegebenen Thema
Sommer / Sommerkonzert passten auch ausgezeichnet „Sommarpsalm“ aus der Feder von
Waldemar Åhlén sowie „Now’s the Time“ von Uli Führe.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war die Wärme in den Mauern der
Garnisonkirche gut zu ertragen, und die Kirche war gut gefüllt. Die Zeit des Konzertes verging
wie im Fluge.
Text und Foto: Ute Schworm














