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"Shame" - Aktivist Thomas Bollmann protestiert in Celle


Am vergangenen Freitag protestierte Thomas Bollmann (rechts) vor der Brunsviga in Braunschweig - unterstützt von Kabarettist Christoph Sieber

CELLE. "Shame - Nachrichten von der EU-Außengrenze", nennt Thomas Bollmann seine Protest-Aktion gegen sogenannte Pushbacks an den EU-Außengrenzen. Morgen, am 28. April, plant Bollmann, zwischen 19:00 bis 20:00 Uhr neben dem Eingang der CD-Kaserne zu stehen und an das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer zu erinnern.


"Es ist ein stiller Protest mit einer Leinwand, der sich gegen das Verbrechen an der EU-Außengrenze richtet, wo zur 'Abschreckung' bereits zehntausende Flüchtlinge im Meer ihrem Schicksal überlassen wurden und jeden Tag weitere Menschen sterben", erläutert der Mann aus Sassenburg (Kreis Gifhorn), der keiner Partei oder sonstigen Organisation angehört, wie er betont.


Erst das Schweigen ermögliche dieses Verbrechen, das er mit seiner Aktion durchbrechen wolle, sagt Bollmann. Und: „Die Würde des Menschen ist unantastbar - und auch nicht teilbar in 'gute' und 'schlechte' Flüchtlinge"


Sein Ziel ist es, auch in Celle eine Schiffspatenschaft für ein Seenotrettungsschiff in die öffentliche Diskussion zu bringen, wie Osnabrück es bereits getan habe. Bollmann zitiert die Pastorin Sandra Bils, die auf dem Dortmunder Kirchentag am Schluss ihrer Predigt in das Mikrofon schrie: „Man lässt keine Menschen ertrinken, Punkt“. Das ist auch seine Überzeugung.


Medienberichte über Thomas Bollmann:

https://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2020/12/Portrait_AZ-Sassenburg_.pdf


https://www.nds-fluerat.org/47313/aktuelles/aktivist-aus-dem-landkreis-gifhorn-ausgezeichnet/g


https://www.gifhorner-rundschau.de/gifhorn/article216409593/Es-gab-nicht-nur-einen-Moment-in-dem-mir-die-Traenen-kamen.html

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