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Schluss mit „Nichts als Beton“: Parkplatz bei Celler CD-Kaserne wird neu gestaltet


CELLE. Als regelmäßiger oder sporadischer Gast der Halle 19 des Schlosstheaters oder Besucher von Veranstaltungen in der CD-Kaserne kennt man den Parkplatz dort. Nichts als Beton mit enormem Erhitzungspotential im Sommer macht ihn aus. Kein Baum. Kein Strauch. Und das obwohl er mehr ist als eine Autoabstellfläche. Er bildet den Vorplatz für alle Einrichtungen, die auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne angesiedelt sind.


Im jüngsten Ausschuss für Umwelt, Klima und technische Dienste hielt die Celler Stadtverwaltung nun eine gute Nachricht bereit: Das 8000 Quadratmeter große Areal wird entsiegelt, begrünt und gestaltet. Größtenteils finanziert aus Mitteln, die der Bund für die Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel zur Verfügung stellt.


50 Parkplätze weichen für Bäume, Fußgängerwege und Co.


Cord Bennigsen, Mitarbeiter der Celler Ingenieurgesellschaft Heidt + Peters, referierte den Vorentwurf: Es wurde eine Baugrunderkundung durchgeführt. Diese ergab, dass die Betonplatten eine Stärke von 21 cm aufweisen und nicht belastet seien. „Es sind keinerlei Rückstände enthalten“, sagte der Fachmann. Daher könnte das Material als Schottertrageschicht wieder verwendet werden. Denn Parkplätze wird es weiterhin geben: 86 für Besucher plus 4 für mobilitätseingeschränkte Menschen und 32 Stellplätze für das Technische Hilfswerk. Damit sind es insgesamt 50 weniger als aktuell vorhanden.


So soll der Parkplatz vor der Halle 19 des Celler Schlosstheaters bald nicht mehr aussehen. (Foto: Anke Schlicht)

Vorgesehen sind ausgewiesene Fußgängerwege in Hochbord-Bauweise, ein Geländeweg wird die komplette Anlage durchziehen (siehe Skizze), Fahrradständer ergänzen das Parkangebot, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen installiert, Bänke aufgestellt werden. Die Halle 19 des Schlosstheaters erhält ein vorgelagertes Foyer. Der Abstand zwischen den Kfz-Buchten und den Gebäuden wird mindestens 6 Meter betragen.


„Wir werden Bäume pflanzen und Grünflächen schaffen.“

„Wir werden Bäume pflanzen und Grünflächen schaffen, das Oberflächen- und Dachwasser soll in den Baumgruben versickern“, erläuterte der Experte Cord Bennigsen. Die vorhandenen Dächer summieren sich auf 5000 Quadratmeter, „2400 davon werden vom Regenwasserkanal entkoppelt“. Welche Bäume gepflanzt werden steht noch nicht fest. „In jedem Fall wird es sich um solche handeln, die klimaresistent sind“, berichtete der Fachbereichsleiter Grünbetrieb und technische Dienste, Ulf Pohlmann. Zur Anwendung kommen werde das Schwammstadt-Prinzip, Stockholmer Modell. Dementsprechend wird der Untergrund für das Wurzelwerk speziell hergerichtet und die Oberfläche so gestaltet, dass das anfallende Wasser direkt zur Versickerung gebracht wird.


Der Start sei für Herbst 2024 geplant, so die Stadt gegenüber CelleHeute.

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