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Posaunenchor Projekt „Zugabe“ - Zwei Posaunenchöre machen gemeinsame Sache

Foto:  Posaunenchor Müden/Örtze
Foto:  Posaunenchor Müden/Örtze

MÜDEN. Der Posaunenchor Müden/Örtze macht seit mehr als 170 Jahren Musik. Und das immer mal wieder in einem anderen Format. Dieses Mal gab es ein ganz besonderes Chorprojekt zusammen mit dem Posaunenchor Hamburg Ottensen-Othmarschen.


Eine Zugabe ist etwas unerwartetes – mehr als gedacht! Eine Art unerwartetes Geschenk. Und genau so ein Geschenk hat der Posaunenchor St. Laurentius aus Müden/Örtze seinen Zuhörern*innen gemacht. Denn es gab nicht nur zwei Konzerte, sondern auch gleich zwei Posaunenchöre, die diese zusammen gestalteten.


Ein glücklicher Zufall oder vielleicht sogar Schicksal machte dieses Chorprojekt zwischen dem Posaunenchor St. Laurentius und dem Posaunenchor Tabita der Kirchengemeinde Hamburg Ottensen- Othmarschen möglich. Der vorherige Leiter Jesús Lopez Carmona des Posaunenchors St. Laurentius hatte den Chor Ende 2024 verlassen, weil die räumliche Entfernung nach Hamburg und seine Karriere als Profimusiker die Leitung der Proben zeitlich nicht mehr ermöglichten. Glücklicherweise hat er die Liebe zum Dirigieren und den Ansporn mitgenommen, aus einer Gruppe Freizeitmusiker das Beste rauszuholen. Und so kann sich seit 2025 die erst 1990 gegründete Gruppe aus Bläser*innen aus Hamburg über einen neuen Dirigenten freuen. In Müden/Örtze folgte auf Jesús eine nicht weniger anspruchsvolle und genauso sympathische Lena Maack.


Wenn zwei verschiedene Musiker dasselbe Stück spielen, kann es völlig anders klingen. Nun kann man erahnen, wie weit man auseinander liegen kann, wenn zwei Chöre mehrere Monate dieselben Stücke proben und diese hinterher zusammen aufführen sollen. Für das Konzert im Vorfeld nur eine gemeinsame Probe anzusetzen, lässt sich daher als mutig bezeichnen. Aber Mut wird bekannterweise belohnt und die Absprachen im Hintergrund zwischen den beiden Chorleitern haben ihr Ziel erreicht: Die Chöre harmonierten vom ersten Ton miteinander und das nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich. Ein toller gemeinsamer Probentag fand seinen Ausklang beim Angrillen der Dorfjugend in Müden bei schönstem Wetter.


In der gut besuchten Michaelkirche in Fassberg erklang am Sonntag, den 12. April 2026 ein breites Repertoire von lauten und leisen Töne, alten und neuen Kompositionen und ganz viel Leidenschaft. Das Duett der beiden Chorleiter begleitet von den Chören war ein besonderes Highlight. Dies war das Klavierstück Erinnerungen an Kijanitza, welches von Jesús extra für Posaunenchöre arrangiert wurde.

Große Fortschritte gemacht haben die 9 Jungbläser*innen, die seit September letzten Jahres den Posaunenchor Müden/Örtze erweitern. Das es bei einem Blechblasinstrument wesentlich länger dauert, bis saubere Töne rauskommen als bei einer Blockflöte, merkt man schon beim ersten Reinpusten. Und dann gibt es ja auch noch Lautstärke, Vorzeichen und verschiedene Noten, die zum richtigen Zeitpunkt gespielt werden sollten. Umso schöner, dass diese Jungbläser*innen beim Konzert schon ein eigenes, kleines Stück vortragen konnten und eins sogar zusammen mit dem großen

Chor. Die Klänge des Konzertes begleiteten die Bläser*innen noch die ganze Woche als Ohrwürmer.

Am 19. April 2026 machte sich der Posaunenchor St. Laurentius auf zum „Rückspiel“ in der Kreuzkirche in Hamburg Ottensen. Das sich das wie eine professionelle Tournee anfühlte verdankten sie dem Faßberger Bürgerbus e.V., der die Bläser*innen mit trotz aller verkehrswidrigkeiten (Elbtunnel gesperrt) sicher nach Hamburg chauffierte. Und auch einige Jungbläser*innen waren mit an Bord. Man könnte dem Trugschluss unterliegen, dass man keine Anspielprobe benötigt, wenn die Stücke bereits bei einem Konzert zusammen gespielt wurden. Aber jedes Gebäude ist anders und jede Akustik hat ihre Herausforderung. Wegen der Verspätung erfolgte diese im Schnelldurchlauf, um pünktlich zum Konzert fertig zu sein. Und auch hier erfreuten sich die Zuschauer*innen über die gespielten Klänge.


Schlussendlich waren sich die Chöre einig, dass es nicht nur ein Geschenk für unsere Zuhörer*innen war, sondern auch eins an uns selber. In Hamburg sagt man bekanntlich ja „Tschüss“, aber wir sagen lieber „Auf Wiedersehen“, bis zur nächsten Zugabe!


Text: Posaunenchor Müden/Örtze

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