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Poller werden zum Politikum - CDU steht hinter Verwaltung


Foto: Peter Müller



CELLE. "Uneingeschränkte Unterstützung" erhält Oberbürgermeister Jörg Nigge (CDU) aus der CDU-Stadtratsfraktion für sein Poller-Pilot-Projekt, durch "intelligente Regelungen und Maßnahmen eine innerstädtische Verkehrsberuhigung zu erreichen", wie es in der aktuellen Pressemitteilung heißt. Die „Poller-Proteste“ anderer Parteien könne die CDU nicht nachvollziehen (CELLEHEUTE berichtete mehrfach).

„Wir arbeiten seit Jahren zusammen mit dem Oberbürgermeister daran, die Aufenthaltsqualität und damit die Attraktivität der Innenstadt zu steigern“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Ausschussvorsitzende für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Michael Bischoff. „Hier hat unsere Stadtplanung die Nase vorn, liegt absolut im Trend der Zeit.“ Es sei mehr als konsequent, wenn neben umfangreichen Baumaßnahmen wie der Neugestaltung des Brandplatzes oder des Robert-Meyer-Platzes nun auch Möglichkeiten erprobt würden, leidige Parksuchverkehre, die den größten Teil des innenstädtischen Verkehrs ausmachten, aus der Innenstadt zu verbannen. Die CDU setze dabei eben nicht auf plumpe Autoverbote wie die Gruppe für Nachhaltigkeit und Vielfalt oder die SPD.


Bischoff schildert: „Wir wollen Autoverkehr erhalten, wo er einerseits für Handel und Gastronomie einen Lebensnerv darstellt und andererseits wichtig ist, um älteren, nicht mehr uneingeschränkt mobilen Menschen oder auch Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Innenstadterlebnis zu ermöglichen. Auch wenn wir viel für die Radfahrinfrastruktur in Celle umgesetzt haben, sollten wir nicht vergessen, dass in einer alternden Gesellschaft für viele Menschen das Auto Garant für Mobilität und Teilhabe bleibt.“


Natürlich werde man im Stadtrat über die weitergehenden Anträge zur autofreien Innenstadt anderer Fraktionen beraten. Für die derzeitigen „Poller-Proteste“ habe Bischoff wenig Verständnis: „Die Verwaltung startet letztendlich ein Testverfahren, dass wertvolle Hinweise zur Praktikabilität dieses Lösungsansatzes liefern soll. Das kann für spätere Beratungen zur Frage des Autoverkehrs in der Innenstadt nur zweckdienlich sein. Spätestens seit der Diskussion über die Weihnachtsmarktsatzung wissen wir, dass unsere grünen Kolleginnen und Kollegen am liebsten jegliches eigenständiges Verwaltungshandeln im Keim ersticken möchten. Da steckt sicherlich viel Sorge dahinter, dass grüne Konzepte nicht der Weisheit letzter Schluss sein könnten.“

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