Neue Grundsicherung zum 1. Juli 2026: Jobcenter im Landkreis Celle informiert
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CELLE. „Die neue Grundsicherung bietet die Chance, Menschen noch gezielter auf ihrem Weg in Arbeit, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen. Unser Auftrag bleibt dabei derselbe: Menschen wirksam zu unterstützen, Perspektiven zu eröffnen und nachhaltige Integration zu ermöglichen“, sagt Anja Niebuhr, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Celle.
Mit der Reform wird das bisherige Bürgergeld zum Grundsicherungsgeld. Ziel ist es, verbindlich und gemeinsam mit den Menschen, die Grundsicherung beziehen, den schnellstmöglichen Weg in Arbeit oder Ausbildung zu finden. Damit erhält dieVermittlung Vorrang. Qualifizierungen und Weiterbildungen bleiben möglich, wenn sie die Chancen auf eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt verbessern.Auch Gesundheit spielt in der neuen Grundsicherung eine Rolle. Der Gesetzgeber berücksichtigt damit, dass gesundheitliche Einschränkungen den Weg in Arbeit oder Ausbildung erschweren können. Präventions- und Unterstützungsangebote können jetzt früher in die Beratung einbezogen werden.
Das Jobcenter Landkreis Celle setzt bereits heute auf Angebote in diesem Bereich. Dazu gehören die kostenlose und vertrauliche Beratung durch den Gesundheitslotsen, kostenfreie Gesundheitsangebote in der Region sowie die ganzheitliche Beratung bei Schulden, psychischen Belastungen, Suchterkrankungen oder familiären Herausforderungen. Ziel ist es, persönliche Hürden abzubauen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Integration zu verbessern.
Auch die Mitwirkung wird klarer geregelt. Gemeinsam vereinbarte Schritte auf dem Weg in Arbeit oder Ausbildung sollen künftig verbindlicher umgesetzt werden. Meldeversäumnisse und Pflichtverletzungen werden neu gefasst. Dabei bleiben Schutzmechanismen bestehen und persönliche Lebenslagen weiterhin berücksichtigt.
TEXT: Jobcenter Landkreis Celle














