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Nach "missglücktem" Banküberfall: Polizei ermittelt 7, 11 und 16 Jahre alte Brüder





GARBSEN. Im Fall der versuchten schweren räuberischen Erpressung in einer Bank in Garbsen am 01.03.2023 hat die Polizei Hannover drei mutmaßliche Tatbeteiligte ermittelt. Ein 16-Jähriger steht im Verdacht, seine elf und sieben Jahre alten Brüder eingesetzt zu haben, um eine größere Summe Geld zu erbeuten (CELLEHEUTE berichtete).

Der Elfjährige forderte von den Angestellten Bargeld und drohte mit einer Gewalttat. Kurz darauf ging das Kind aus dem Gebäude und ließ einen Koffer zurück, dessen Gefährlichkeit zunächst unklar war. Spezialisten öffneten den Koffer, dessen Inhalt sich als harmlos entpuppte. Verletzt wurde bei der Tat niemand.

Mithilfe des Gepäckstücks und dank Bildern aus der Videoüberwachung gelang es den Ermittlern, drei Tatverdächtige zu identifizieren. Ein 16-Jähriger soll demnach seine Brüder angestiftet haben, seinen Plan, eine größere Summe Bargeld zu erbeuten, in die Tat umzusetzen. Demnach ließ er einen elfjährigen Bruder jenen Koffer kaufen, mit dem der Siebenjährige einen Tag später für Verunsicherung in der betroffenen Filiale sorgte. Bei einer Durchsuchung der Zimmer der Tatverdächtigen gestern in der elterlichen Wohnung in Garbsen beschlagnahmten Einsatzkräfte verschiedene Beweismittel. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu den genauen Tatbeteiligungen dauern an.

Der 16-Jährige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, der zunächst außer Vollzug gesetzt wurde.


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