Nach Brandstiftung mit Todesfolge - Verfahren wird voraussichtlich eingestellt


CELLE. 18 Monate nach dem Feuer-Tod des 34-jährigen Robert M. (34) am alten Güterbahnhof in Celle will die Staatsanwaltschaft Celle den ungelösten Fall in Kürze zu den Akten legen. Das bestätigte Erster Staatsanwalt Martin Lienau auf Nachfrage von CELLEHEUTE.

Der seinerzeit wohnungslose Robert M. mit Spitznamen "Wrubel" hatte nach bisherigen Ermittlungen 1m 17.2. vergangenen Jahres Unterschlupf in dem leerstehenden Gebäude an der Neuenhäuser Straße gefunden. Offenbar während er schließ, wurde dieser Raum durch bisher Unbekannte in Brand gesetzt. Videoaufnahmen von Zeugen zeigen, wie am Tag zuvor Unbekannte illegal auf das Grundstück stiegen. Die Polizei stellt in Tatortnähe zwei 15 und 17 Jahre alte Jungen (15,17) und zwei 14 und 18 Jahre Mädchen. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Brandstiftung mit Todesfolge eingeleitet, aber "der Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten hat sich nicht erhärtet", so Lienau. Hinweise auf andere Brandstifter gäbe es bis heute nicht. Sollte sich daran nichts ändern, werde das Verfahren in den kommenden Wochen eingestellt.


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