top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg
bkk_hintergrund.jpg
bkk_front.png

Anzeigen

CH_Anzeige2026.jpg
Jetzt-online-gehen_300x160.jpg
DISCOFOX.gif

Museums-Melange: Flüssiger Sonnenschein- der Hype ums Radium

1. Okt.
1 Min. Lesezeit
Hand und Lichtstrahl
Symbolbild: Unsplash

CELLE. Am Donnerstag, dem 15. Oktober um 15.30 Uhr bietet Kuratorin Hilke Langhammer eine Museums-Melange im Rahmen der Sonderausstellung „Strahlende Zeiten! Die Geschichte des Atomzeitalters von Röntgen bis Reagan“ an.


Inspiriert von der Entdeckung der Röntgenstrahlung untersuchte der Franzose Henri Becquerel 1896 Uranverbindungen. Dabei entdeckte er, dass Uran von sich aus Photoplatten schwärzt. Die dafür verantwortliche neue unbekannte Strahlung bezeichnete Marie Curie später als "Radioaktivität".


Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im böhmischen Joachimsthal Pechblende gefördert. Das darin enthaltene Uran nutzte man zur Färbung von Glas und Keramiken. In der Pechblende entdeckten Marie und Pierre Curie 1898 ein neues Element, das viel stärker strahlte als Uran. Sie nannten es Radium, „das Strahlende“. In der Folge entwickelte sich die Radioaktivitätsforschung zu einem boomenden Feld; weltweit entstanden spezialisierte Radium-Institute in Paris, Wien und London und die Anzahl der auf diesem Forschungsgebiet tätigen „Radioaktivisten“ nahm rasch zu.


Auf Grund der großen Nachfrage war Radium extrem teuer. In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts kostete 1 g Radium etwa 100.000 US-Dollar, was damals einem Gegenwert von rund 160 kg Gold entsprach.


Im Anschluss ist wie immer Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt inkl. Cafébesuch beträgt 9,50 EUR



Text: Bomann-Museum

CELLEHEUTE

CELLEHEUTE – die crossmediale Online-Tageszeitung

CELLE ONLINE MEDIEN GMBH

Bahnhofstraße 1-3 • 29221 Celle

Telefon 0176-14683078

BLAULICHTHEUTE
CELLE GESTERN
CELLEHEUTE TV
  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • YouTube - Weiß, Kreis,
  • X
  • Instagram - Weiß Kreis
  • RSS

Impressum     Datenschutz     AGB

bottom of page