Mit DJ BoBo auf Tour: Drei Cellerinnen stehen auf der großen Bühne
- Audrey-Lynn Struck

- 5. Juni
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. Rund 500 Bewerbungen, 78 ausgewählte Tänzerinnen und darunter drei Cellerinnen: Für Laureen Röder, Julia Hentschel und Paulina Schneider ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Sie begleiten DJ BoBo auf seiner aktuellen Tour. Ein paar Konzertwochen liegen bereits hinter ihnen, jetzt geht es noch nach Köln, Magdeburg und Oberhausen.
„Für mich war das so krass: Plötzlich stehst du mit deinem Kindheitsidol auf der Bühne.“
Alle drei waren bereits vor drei Jahren bei DJ BoBo dabei – damals allerdings noch als Teil eines 16-köpfigen Teams. „Vor drei Jahren habe ich den Aufruf gesehen und für mich war das so krass: Plötzlich stehst du mit deinem Kindheitsidol auf der Bühne“, erinnert sich Laureen Röder, Tanzlehrerin beim Tanzhaus Celle. Dieses Mal musste sich jede Tänzerin individuell mit einem Video bewerben.

Fünf Choreos am Ende der Show
Mitte April kam die Zusage, danach ging alles schnell. Die fünf Choreografien wurden vorab zugeschickt, am Veranstaltungstag gibt es dann jedes Mal einen festen Ablauf: Zunächst wird gecheckt, ob jede die Choreo beherrscht, anschließend werden die Positionen festgelegt, es gibt einen Soundcheck und dann geht es auch schon in die Maske. „Der erste Tag war schon etwas stressig, wir haben einen Moment gebraucht, um reinzukommen“, sagt Laureen Röder.
„Die ganze Halle war ausverkauft, wir konnten alles sehen.“
Je nach Veranstaltungsort werden zwölf der 78 Tänzerinnen ausgewählt. Zwei der Cellerinnen stehen dabei immer gemeinsam auf der Bühne, einige Male sogar zu dritt. Die Antwort auf die Frage nach dem bisherigen Highlight kommt jedenfalls wie aus der Pistole geschossen: Hamburg. „Die ganze Halle war ausverkauft, wir konnten alles sehen“, sagt Julia Hentschel. Der schönste Moment kommt für sie allerdings kurz vor dem eigentlichen Auftritt. „Dann erwarten dich die Leute ja noch gar nicht und freuen sich, dass etwas Neues auf der Bühne passiert.“

Paulina Schneider erinnert sich dagegen an einen kleinen Moment hinter den Kulissen. In einer Nummer reichen die lokalen Tänzer den Profitänzern Sombreros. „Ich hatte einen Tänzer, der immer so grummelig geguckt hat. Ich habe ihn dann immer angelächelt und irgendwann hat er zurückgelächelt“, erzählt sie lachend.














