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Missionsfest in Hermannsburg: Open Air-Konzert zum Auftakt


David „Qadasi“ Jenkins (links) und Maqhinga Radebe aus Südafrika leben seit Jahren ihre Folkmusik, den Sound der traditionellen Maskandi-Musik. Foto: Amy Jenkins

HERMANNSBURG. „Sie haben uns lange nicht gesehen? Wir laden Sie ein!“, heißt es von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni, in Hermannsburg. Dann öffnet das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) auf dem Campus der Fachhochschule für interkulturelle Theologie nach zwei Jahren pandemiebedingter Abstinenz wieder seine Tore zu seinem Missionsfest unter dem Motto „Gerechtigkeit bewegt …“.


Gerechtigkeit bewegt – Grund genug zu feiern, dass es Alternativen gibt, statt sich von den schlechten Nachrichten um uns herum in Panikstarre versetzen zu lassen. Das möchte das ELM endlich wieder ganz öffentlich zeigen: mit inspirierender Musik, internationalen Gästen, Mut machenden Gottesdiensten und interessanten Beiträgen, die christliche Antworten geben auf die drängenden Fragen dieser Zeit. Dabei nimmt das Missionswerk den roten Faden der vergangenen Jahre wieder auf und setzt ein Zeichen für das, wofür seine Arbeit steht: Vielfalt, Frieden, internationale kirchliche Partnerschaft, Solidarität und Gerechtigkeit.


„Gerechtigkeit ist das zentrale Anliegen der biblischen Botschaft“, sagt Pastor Thomas Wojciechowski, Leiter der ELM-Abteilung Globale Gemeinde. „Gottes Gerechtigkeit will Menschen bewegen, füreinander und für die Schöpfung Sorge zu tragen. Das eigene Wohl wird dauerhaft nur in dem Maße gelingen, wie ich auch das Wohl meines bekannten und unbekannten Mitmenschen zu meinem Anliegen mache.“ Jesus, so Wojciechowski, habe dies im Gleichnis vom barmherzigen Samariter ausgedrückt: „Geh und handle ebenso.“ (Lukas 10,37) „Mission nimmt sich dieser Themen an, weil sie nicht nur uns betreffen, sondern die gesamte Weltgemeinschaft. Um dies zum Ausdruck zu bringen, haben wir die Kirchenleitenden unserer Partnerkirchen nach Hermannsburg eingeladen, um mit ihnen über die verschiedenen Facetten von Gerechtigkeit ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam wollen wir uns für eine gerechte Welt einsetzen“, erklärt Thomas Wojciechowski vom Hermannsburger Missionswerk. Das ELM widmet sich inhaltlich für drei Jahre entlang seiner verschiedenen Arbeitsbereiche intensiv dem Thema „Gerechtigkeit“ und möchte die Gäste des Missionsfestes auf diesem Weg mitnehmen.

Programm:


Das Missionsfest beginnt am Freitag, 24. Juni um 18:00 Uhr mit der Begrüßung nationaler und internationaler Gäste. Um 19:00 startet ein Open-Air-Konzert des Duos Qadasi & Maqhinga aus Südafrika.

Am Samstag, 25. Juni Missionsfest mit Gottesdienst und Beiträgen aus der weltweiten Kirche von 9:30 bis 14:30 Uhr. Die Festpredigt hält die Generalsekretärin der Lutherischen Kirchen im Südlichen Afrika, Pastorin Lilana Kasper.

Ort: Gelände der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT) in Hermannsburg.


Sonntag, 26. Juni

Gemeinsamer Gottesdienst der Ortsgemeinden im Örtzepark. Die Predigt hält Bischof Horst Müller, Nordöstliche Evangelisch-Lutherische Kirche in Südafrika. Weitere Informationen erhalten Sie bei Sigrid Pfeil. Telefon: 05052 69 212 oder unter s.pfeil@elm-mission.net


Die Kollekte des diesjährigen Missionsfestes ist bestimmt für Projekte, die sich für Frieden einsetzen oder Menschen unterstützen, die nach Krieg und Gewalt eine neue Existenz aufbauen müssen. Weitere Informationen finden sie hier:


Musik kennt keine Hautfarbe - Open-Air-Konzert mit „Qadasi und Maqhinga“ aus Südafrika

zum Auftakt des Hermannsburger Missionsfests

David „Qadasi“ Jenkins und Maqhinga Radebe aus Südafrika leben seit Jahren ihre Folkmusik, den Sound der traditionellen Maskandi-Musik. Sie verstehen sich als Botschafter dieser Musik, die ihre Wurzeln in der Kultur der Zulus hat. Längst haben sie durch die Verbindung dieser Tradition mit westlicher Folkmusik ihre ganz eigene musikalische Interpretation entwickelt und damit eine breite Fangemeinde in Großbritannien, Europa, Asien und Südafrika gefunden. Ihre Botschaft: Musik kennt keine Hautfarbe. David Jenkins (Qadasi) entdeckte als 10-Jähriger seine Leidenschaft für die Sprache und die Musik der Zulus. Der Autodidakt an der Gitarre setzte gegen Widerstände durch, in der Schule die Sprache der Zulus zu lernen statt Afrikaans. 2010 begegnete David Jenkins Maqhinga Radebe, der als Maskandi-Gitarrist schon seit den 1980-er Jahren einen herausragenden Ruf hatte und Davids Mentor wurde. Über die beiden Künstler ist unter anderem zu lesen: „Ihre Musik vereint, versöhnt, begeistert, überwindet Grenzen, bewegt.“ Eine einmalige Chance, dies bei freiem Eintritt zum Auftakt des Hermannsburger Missionsfests am 24. Juni, um 19:00 Uhr unter freiem Himmel auf dem Campus der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT) zu erleben.




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