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Meisterbriefvergabe:23 Tischlermeister beenden ihre Ausbildung mit Bravour

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  • vor 42 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit
Menschen mit Urkunden
 23 frischgebackene Tischlermeister: Die Meisterbriefvergabe 2026 im Handwerksforum Hannover markiert den Abschluss einer anspruchsvollen Ausbildung und den Beginn neuer beruflicher Möglichkeiten. Foto: Tischler Nord

HANNOVER.  Mit Stolz, Freude und einem besonderen Gefühl der Verbundenheit blicken 23 angehende Tischlermeister auf ihre erfolgreich abgeschlossene Meisterprüfung zurück. Am vergangenen Freitag wurden in der Handwerksform Hannover die Meisterbriefe überreicht – ein Moment, der nicht nur die individuelle Leistung, sondern auch den außergewöhnlichen Zusammenhalt der Gruppe in den Mittelpunkt stellte. Die zwei Klassensprecher würdigten die gemeinsame Zeit mit einem persönlichen und emotionalen Rückblick.

Vitrine
Jannis Pläschkes Schrank „Modell Vita‘ aus Erle: Ein Möbelstück, das mit natürlicher Eleganz und handwerklicher Perfektion überzeugt. Foto Tischler Nord

 

Höchste Qualität und herausragende Leistungen

Die Meisterstücke 2026 überzeugten in diesem Jahr mit einer durchweg hohen Qualität – ein Beweis für das handwerkliche Können, die Kreativität und die gestalterische Vielfalt der Absolventen. Bewertet wurden die Bereiche Projektplanung, -durchführung, Dokumentation, Situationsaufgabe, Meisterprojekt sowie Fachgespräch – ein umfassender Nachweis handwerklicher und unternehmerischer Kompetenz.

 Renke Viennas „Schrievdisch“ aus massiver Eiche: Ein funktionales Meisterwerk, das handwerkliche Präzision und zeitloses Design vereint. Foto: Tischler Nord
 Renke Viennas „Schrievdisch“ aus massiver Eiche: Ein funktionales Meisterwerk, das handwerkliche Präzision und zeitloses Design vereint. Foto: Tischler Nord

Als Bester schloss Renke Vienna aus Blomberg (91 Punkte, Note 1,5) mit seinem „Schrievdisch“ aus massiver Eiche ab – ein funktionales und ästhetisches Highlight.

Schubkastensäule
 Jannes Kmochs „Schubkastensäule Günter“ ist innovativ, durchdacht und ein Beweis für Spitzenleistung im Tischlerhandwerk. Foto: Handwerksform Hannover

Zweitbester wurde Jannes Kmoch aus Hannover (90 Punkte, Note 1,6) mit der „Schubkastensäule Günter“, dicht gefolgt von Jannis Pläschke aus Hannover (89 Punkte, Note 1,7) mit seinem Schrank „Modell Vita“ aus Erle.


Ebenfalls beeindruckend: Fünf Absolventen erreichten im Meisterstück die Höchstnote 1 (96 Punkte): Marvin Golinski (Haste), Jannes Kmoch, Mauris Möller (Hessisch-Oldendorf), Jannis Pläschke und Renke Vienna.


In der Situationsaufgabe setzte sich Jannes Kmoch mit 91 Punkten (Note 1,5) an die Spitze. Der frischgebackene Tischlermeister gewann bereits 2024 die Deutsche Meisterschaft im Tischlerhandwerk (Landesebene Niedersachsen) und wurde für seinen Meisterlehrgang über die Begabtenförderung unterstützt – ein Beweis für sein außergewöhnliches Talent, das sich auch in seinem Meisterstück widerspiegelt. Der langjährige Meisterprüfer Rolf Metz lobte die hohe Qualität aller Arbeiten.


Meistertitel als Schlüssel zur Zukunft

Claudia Klemm, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin von Tischler Nord und Leiterin der Abteilung Aus- und Weiterbildung, betonte in ihrer Ansprache: „Der Meistertitel ist der höchste Abschluss im Handwerk und er eröffnet Ihnen hervorragende Chancen. Er qualifiziert für Fachund Führungsaufgaben, so können Sie selbst ausbilden, einen Betrieb gründen oder führen.“ Claudia Klemm warb auch für ein späteres Engagement in der Innung, um das Tischlerhandwerk erfolgreich weiterzuentwickeln.



Text: Tischler Nord


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