Luftreiniger im Test


Luftreiniger im Test. Foto: Stiftung Warentest

BERLIN. Angesichts einer unvermindert ernsten Pandemielage und bevorstehenden Familienfeiern zu Weihnachten steigt die Nachfrage nach Luftreinigern. Sie sollen Viren, Bakterien, Pollen und Schadstoffe aus der Luft filtern. Die Stiftung Warentest hat sieben Geräte zu Preisen von 171 bis 455 Euro geprüft. Vier davon brachten demnach beim Herausfiltern der Viren auch über längere Betriebsdauer eine überzeugende Leistung.


Dazu erläutert die Stiftung Warentest: Das Corona-Virus Sars-CoV-2 verbreitet sich vor allem über Aerosole. Das sind Gemische aus Luft mit darin verteilten festen oder flüssigen Partikeln, die in der Luft schweben. Ist eine Person mit dem Corona-Virus infiziert, kann sie in kurzer Zeit große Mengen virentragende Aerosole ausatmen. Wie gut Luftreiniger diese wieder aus der Luft sammeln, hat das Test-Team in einer Prüfkammer mit harmlosen Paraffinöltröpfchen, die so winzig wie Corona-Viren sind, untersucht.


Mit neuen Luftfiltern machten im Test alle Geräte ihre Sache gut. Die Konzentration an Paraffinölteilchen in der Luft sank nach 20 Minuten um 90 bis 96 Prozent. Im Betrieb ließ die Wirksamkeit der Filter allerdings nach. Nur vier Geräte senkten mit gealtertem Filter die Konzentration virengroßer Partikel noch gut.


Neben Viren wurde auch die Filterleistung bei Pollen und Luftschadstoffen wie Formaldehyd geprüft. Während alle Geräte Pollen gut aus der Luft sammeln, stehen vier Formaldehyd fast wirkungslos gegenüber. In allen drei Belangen überzeugte laut Stiftung Warentest der Xiaomi Mi Air Purifier Pro. Er sei auch der günstigste Luftreiniger im Test, könne aber die höchsten Nebenkosten für neue Filter und Strom erzeugen.


Der ausführliche Artikel zum Test erscheint in der Zeitschrift test 01/22 am 16.12.21 und ist online abrufbar ab dem 13.12.21 unter www.test.de/luftreiniger.

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