Lesung und Gespräch über jüdisches Leben jenseits von Klischees: Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf

CELLE. „Du siehst ja gar nicht jüdisch aus.“ – Diesen Satz hat Tanya Raab schon oft gehört. Doch was soll es überhaupt heißen, jüdisch auszusehen? Und warum halten sich in Deutschland noch immer solche und andere falsche Vorstellungen über Jüdinnen und Juden?
Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin Tanya Raab in ihrem Buch „Shalom zusammen! Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten“ nach.
Am Sonntag, 9. August 2026, um 17:00 Uhr ist sie im Großen Saal des Evangelischen Bildungszentrums in Hermannsburg (Lutterweg 16) zu Gast – zu einer Lesung mit anschließendem Publikumsgespräch.
Scharfsinnig und mit Humor berichtet Tanya Raab vom Alltag jüdischen Lebens in Deutschland. Sie erzählt persönliche Anekdoten und Erlebnisse, spricht aber auch über gesellschaftlichen Erwartungsdruck und die besonderen Herausforderungen, denen sich junge jüdische Menschen in Deutschland heute stellen müssen.
Dabei räumt sie mit verbreiteten Vorurteilen auf, macht antisemitische Denkmuster im Alltag sichtbar und lädt dazu ein, jüdisches Leben nicht nur durch die Brille von Vergangenheit und Erinnerungskultur zu betrachten, sondern als lebendigen Teil unserer Gegenwart.
Die Veranstaltung wird von Pastor i.R. Wilfried Manneke und Christoph von der Ohe für den Arbeitskreis Christen und Juden in Hermannsburg ausgerichtet.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Das Buch kann in der Buchhandlung im Ludwig-Harms-Haus erworben werden.
Text: Christoph von der Ohe














