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Kunstverein Celle zeigt Werke von Christian Helbock


Foto: Helbock

CELLE. "Otto Haesler und Kurt Schwitter betreten das Atelier von Anna Oppermann". So lautet der Titel der neuen Ausstellung des Kunstvereins Celle mit Werken von Christian Helbock. Sie ist zu sehen von 06. März - 24. April 2022, Di-So,12 - 16 Uhr. Karfreitag und an beiden Ostertagen ist die Ausstellung ebenfalls von 12 - 16 Uhr geöffnet.

Mit einer Vernissage wird die Ausstellung am 06. März um 11:30 Uhr in der Gotischen Halle des Schlosses eröffnet.

Weitere Termine: So 03.04., 11:30 Uhr Vortrag von Frau Dr. Barbara Steiner, Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau

Führungen: So, 20.März 2022; 11:30 Uhr mit Thilo Liebscher

So, 10.April 2022; 11:30 Uhr mit Dr. Uwe Kerstan

Finissage am So, 24. April 2022, 11:30 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch mit einer exclusiven Celler Edition in einer Auflage von 30 Exemplaren. Der Künstler Christian Helbock hat in Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaften studiert sowie Philosophie und arbeitet in den Bereichen Konzept, Malerei, Video, Interview und Performance. Zur aktuellen Ausstellung schreibt Helbock:

Die Ausstellung handelt von unterschiedlichen Orten der Kunst und deren Beziehungen zueinander. Einer dieser Schauplätze ist der Ausstellungsraum selbst mit seinen ästhetischen und erkenntnistheoretischen Angeboten. Das Medium dieser Untersuchungen ist die Fotografie. Ein weiterer Ort ist das Künstlerbuch; wobei das Buch als eigenständiges und gleichwertiges Format dem der Ausstellung gegenübergestellt wird. Die Ausstellung thematisiert aber auch das Atelier als Ort der Produktion und des Nachdenkens und stellt damit direkt die Frage nach dem künstlerischen Schaffensprozess.

Über die Person Otto Haesler und seine modernen, architektonischen Setzungen wird auch der Ort Celle ins Spiel gebracht. Allerdings werden diese Bezüge in ein vorhandenes künstlerisches Koordinatensystem eingepasst. Als zusätzliche Elemente fügen sich Farb-Stelen und Tapeten-Stelen in diesen inhaltlichen wie formalen Rahmen ein. Ein anderer Ortsbezug wird durch das Zitieren der vielteiligen Arbeiten Anna Oppermanns vorgenommen. Die Präsentation auf fünf großen Tischen entspricht der konzeptionellen Herangehensweise der Künstlerin, die sich in ihrem Werk stets mit der Überprüfung von Wirklichkeit beschäftigt hat. Wirklichkeit aber immer als transitorischer, nicht abschließbarer Prozess, dessen jeweilige Ergebnisse als Zwischenergebnisse je neue Möglichkeiten generieren.


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