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Kundgebung in Hermannsburg: „Was hätten unsere Vorfahren um diese Möglichkeiten gegeben“


103 Teilnehmer nahmen an der Menschenkette teil. Fotos: Susanne Zaulick

HERMANNSBURG. „103“, sagt Johanna Ottermann, die soeben die Teilnehmer der Menschenkette entlang von Celler und Lotharstraße durchgezählt hat. Damit entspricht die Zahl der Menschen, die an diesem Montagabend „Spaziergängern“ und „Querdenkern“ etwas entgegen setzen wollen, etwa der von vergangener Woche.


Bevor sich die TeilnehmerInnen mit Schildern wie „Ich bin geimpft für dich und mich“, „Nachdenken statt Querdenken“ oder auch „Impfen schützt Leben“ auf dem Gehweg aufgestellt haben, wurden sie mit einem kurzen Rückblick auf die vergangene Woche von Johanna Ottermann begrüßt. Sie habe nach der Kundgebung der Vorwoche einen anonymen Brief erhalten, berichtete die Hermannsburgerin. „Man würde mich für alle Impfschäden verantwortlich machen, die es im Landkreis gibt. Ich habe den natürlich sofort ins Altpapier geworfen“, sagt Ottermann und wiederholt ihr Statement von vergangener Woche: „Impfen rettet Leben“.


Mit Prof. Dr. Stephan Hollerbach, Chefarzt der Gastroenterologie am AKH Celle, sprach diesmal ein Mediziner bei der Kundgebung. „Ich freue mich, dass wir alle heute zusammengekommen sind, um für die Werte unserer modernen Gesellschaft einzustehen“, begrüßte der Arzt die Zuhörer, die im strömenden Regen unter Kapuzen und Regenschirmen vor dem Volksbankgebäude standen. Er erinnerte an die „Spanische Grippe“ vor rund 100 Jahren. „Dieser Krankheit fielen mehr Menschen zum Opfer als in beiden Weltkriegen zusammen. Was hätten unsere Vorfahren darum gegeben, mit den heutigen Möglichkeiten der Medizin dagegen vorzugehen“, so Hollerbach. Durch Medikamente und Impfungen seien viele Viruskrankheiten inzwischen ausgerottet.


Aber auch schon damals habe es Menschen gegeben, die neue Erkenntnisse…, Medikamente und Impfungen aus verschiedenen Motiven ablehnten: „orthodox-religiöse Gründe, eigenwillige Natur-Bezogenheit, diffuse Zukunftsängste oder andere“. Später seien Impfungen vor allem durch die mörderische Ideologie der Nationalsozialisten verteufelt worden.


Jeder Mensch habe heute die Möglichkeit, sich zu informieren und werde dann finden, „dass ein winziges Stück einer Boten-Erbsubstanz wie sie bei den modernsten Impfungen zum Einsatz kommt -, lediglich ein kleines Eiweiß-Stückchen im Körper des Menschen hervorbringen kann… Aberwitzige Stories von Unfruchtbarkeit, Wesensänderung und langfristige Erbgutänderung durch die Impfung gehören allenfalls in ein Horror-Märchenbuch, aber nicht in eine ernsthafte Diskussion.“ Die bisherigen Pandemien hätten eins gezeigt: „Sie sind erst vorbei wenn alle Menschen geimpft sind und das Virus damit keinen guten Gastgeber mehr findet oder wenn alle Menschen daran erkrankt waren und dann bessere Abwehrkräfte besitzen.“





1 komentarz


Wenn ich denn einmal davon ausgehe, dass der obige Artikel ab dem dritten Absatz inhaltlich der Rede des Herrn Hollerbach (ich weiß, es schickt sich eigentlich nicht, aber nach dieser Veröffentlichung kommt mir der Titel "Prof. Dr." in Bezug auf Herrn Hollerbach nicht mehr über die Lippen, i. W. Herr H. genannt) entspricht, muss ich mich hier äußerst erstaunt zeigen darüber, wie ein approbierter Arzt zum Thema "Covid-Impfung" einerseits Bezug nimmt zum Nationalsozialismus und andererseits selbst eine faktenlose Propagandarede von sich gibt ohne dabei die zahlreichen anderslautenden wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Studien namhafter weltweit tätiger Forscher zu berücksichtigen - diese sogar noch als Horrormärchen lächerlich zu machen versucht. Die durchaus berechtigten Ängste der Bürger finden dabei keinerlei Beachtung, Zweifler werden somit…

Polub
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