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"Ist Luisa hier?" "Ja", nun auch in Celle


Foto: Peter Müller

CELLE. "Luisa ist hier!" ist eine 2018 vom #Frauen-Notruf Münster initiierten Präventionskampagne „Sicher feiern“ und bietet direkte, niederschwellige Hilfe bei sexueller #Belästigung und sexualisierter #Gewalt gegen Frauen und #Mädchen. Nun soll das bundesweite Projekt auch im Landkreis Celle implementiert werden und wurde heute von Sozialdezernentin Dr. Wiebke Wietschel vorgestellt, gemeinsam mit der Kreisjugendpflegerin Thea Kirsten, Brigitte Rätz (Inkognito), Kai Thomsen (CD Kaserne), Christian Riebandt (Polizei) und der Gleichstellungsbeauftragten Biakca Lawin.


Mit der Frage „Ist #Luisa hier?“ können sich Gäste in Bars, Clubs und Veranstaltungszentren an das Personal der teilnehmenden Lokale wenden. Die Frage ist ein Code, um bei Belästigung, Bedrohung oder Angst vor Übergriffen ohne weitere Erklärung Hilfe zu erhalten. Durch Plakate und Flyer im Lokal sowie Spiegel- und Türaufkleber in den Sanitärräumen werde für die weiblichen Gäste auf diese Möglichkeit hingewiesen. In einem separaten Ort, z. B. dem Personalraum, könne die benötigte Hilfe präzisiert werden, etwa ob Freunde gerufen werden sollen, eine Begleitung zum Taxi gebraucht werde oder gleich die Polizei informiert werden soll.





Vorbild ist das aus England stammende Projekt "Ask for Angela". Der deutsche Projektname „Luisa“ sei auch wegen seiner Wortbedeutung „die Kämpferin“ ausgewählt worden. Außerdem enthalte der Name einen Kopfton und sei dadurch auch in lauter Umgebung gut zu verstehen.


Die Mitarbeitenden der Celler Diskothek Inkognito seien bereits geschult und wollen die ersten sein, die das Projekt unterstützen. Die CD-Kaserne möchte dies ebenfalls demnächst umsetzen. Geplant ist die großflächige Einführung, auch bei Open-Air-Veranstaltungen.


Aber auch alle nicht geschulten MitarbeiterInnen können sich bereits engagieren und diese einfache Regel beherzigen, sobald jemand "Ist Luisa hier?" fragt. Fragen Sie die Frau, ob Sie die Polizei für sie verständigen sollen. Ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ genügt. Fragen Sie die Frau nicht, was passiert ist, sondern verständigen Sie sofort die #Polizei unter 110."


Mehr als 60 Orte deutschlandweit machen bereits mit, eine Übersicht und weitere Informationen HIER.



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