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Infotag zur Ostumgehung: "Zeigen, was wir hier machen"

Aktualisiert: 10. Okt. 2024

Still ruht der See: Unter der bereits fertiggestellten "tiefergelegten" Brücke bei Altenhagen sammelt sich Wasser. (Foto: Frieling)

CELLE. Der Planfeststellungsbeschluss für den gut 5,3 Kilometer langen Mittelteil der seit Jahrzehnten geplanten Celler Ostumgehung erging bereits 2011, doch das Vorhaben wurde durch Klagen, Gerichtsurteile und daraufhin nötige Planfeststellungs-Änderungsverfahren immer wieder verzögert. Nun immerhin geht es weiter: Mit einem "Infomarkt" informiert die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Donnerstag, 10. Oktober, über den seit September laufenden Weiterbau der B3-Ortsumgehung. Von 15 bis 19 Uhr können sich Interessierte in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus über die Bauarbeiten des dritten Streckenabschnitts zwischen Altencelle und Altenhagen (samt Allerquerung) informieren.


"Deutlich machen, warum's so lange dauert"

„Wir möchten deutlich machen, warum einiges so lange dauert“, sagt Sheila Schönbeck, Pressesprecherin der Straßenbau-Landesbehörde. „In Celle treffen drei wichtige Bundesstraßen sowie drei Landesstraßen aufeinander - eine Ortsumfahrung ist daher von großer Bedeutung. Da das Projekt sehr zeitintensiv ist und viele Leute sich fragen, was wir da eigentlich die ganze Zeit machen, möchten wir dazu gern Stellung nehmen.“ So können sich Interessierte am Donnerstag von Mitarbeitern der Landesbehörde in persönlichen Gesprächen auf den aktuellen Stand bringen lassen und Fragen stellen. Auch die Landes- und Bundesbehörden für Flurbereinigung und Forstbereich sind vertreten. Es wird Stellwände zu verschiedenen Bereichen wie Grunderwerb, Landschaftspflege und Flurbereinigung geben.


14 Bauwerke im Verlauf des Mittelteils der Ostumgehung

Der neue Bauabschnitt beginnt in Altencelle an der schon vor Jahren fertiggestellten Brücke über die B214. Insgesamt sind 14 Bauwerke im Verlauf des Mittelteils der neuen B3 vorgesehen – darunter besonders bedeutend, herausfordernd und kostenintensiv das 435 Meter lange Brückenbauwerk über das Niederungsgebiet der Aller. Als Baubeginn dafür ist das 1. bis 2. Quartal 2025 vorgesehen; die umfangreiche Baumaßnahme wurde im vergangenen Monat ausgeschrieben. Als Bauzeit setzt die Landesbehörde für Straßenbau dafür gut 2,5 Jahre an.

 

Eigene Brücken für Fledermäuse

Der Bau der Ostumgehung verläuft im dritten Bauabschnitt durch verschiedene Schutzgebiete wie Naturschutzgebiete und Fauna-Flora-Habitat-Gebiete - dementsprechend hoch sind die Umweltauflagen. Behördensprecherin Schönbeck hebt vor allem die Schutzmaßnahmen für Tiere hervor, über deren „Betroffenheit“ sich mancher Laie wundern dürfte: Im Mittelteil sind vier „Fledermausbrücken“ vorgesehen - Bauwerke, die den streng geschützten Tierchen ein gefahrloses Überqueren stark frequentierter Verkehrswege ermöglichen sollen. Eine von vier Fledermausbrücken wurde im Februar nördlich des Freitagsgrabens fertiggestellt. Ebenso die Überführung des Fasanenwegs. „Dabei handelt es sich um eine kombinierte Fledermausbrücke mit einem Radweg“, erklärt Sheila Schönbeck. „Das Bauwerk für den Apfelweg - eine Kombination aus Fledermausbrücke und Wirtschaftsweg – befindet sich aktuell im Bau. Die Arbeiten am vierten Bauwerk im Bereich Finkenherd/Lachtehausen haben kürzlich begonnen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2025 geplant.“

 

Überweg für Überflieger: So werden die Fledermausbrücken aussehen. (Darstellung: NLStBV/GRBV Ingenieure im Bauwesen)

Ende 2025 sollen dann auch die Arbeiten zur späteren Unterquerung der B 191 bei Altenhagen beginnen, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weiter mit.


Zwei Fahrspuren pro Richtung

Wegen der hohen Verkehrsbelastung von 28.000 Fahrzeuge am Tag (Prognose 2020) wird von der B214 bis nach Lachtehausen (L 282) jeweils zweispurig in beide Richtungen geplant. Im weiteren Verlauf bis nach Altenhagen ist dann wegen des geringeren Verkehrsaufkommens wieder eine insgesamt dreispurige Fahrbahn vorgesehen. Die Verkehrsfreigabe des Mittelteils der Ortsumgehung war ursprünglich für 2026 vorgesehen - aktuell dürfte es eher auf das Jahr 2027 hinauslaufen.

 

Der Infomarkt der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird am Donnerstag, 10. Oktober, von 15 bis 19 Uhr in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus in Celle veranstaltet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Wir hoffen, am Ende viele Ungereimtheiten und Fragen geklärt und Akzeptanz für das Projekt gewonnen zu haben“, sagt Behördensprecherin Schönbeck.

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