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Imkerbund spendiert Streuobstwiese für Klein Hehlen


Blüte Biene
Foto: Boesch / stock.adobe.com

CELLE. In den zurückliegenden Wochen sind von menschlicher Hand und durch die diversen Stürme auch in Klein Hehlen unzählige Bäume gefallen. Jetzt wird dort mit der Anpflanzung neuer Bäume ein positives Zeichen gesetzt. Das Grünflächenamt pflanzt im Auftrag des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bundes (DBIB) eine Streuobstwiese. Insgesamt 16 hochwertige Obstbäume - einer für jedes Bundesland - hat der DBIB gestiftet. Die Wiese soll am Samstag, 26. März, um 10 Uhr an der Beeke/Ecke Tribünenbusch offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Klein Hehlener sind dazu herzlich eingeladen. An diesem Tag pflanzen Imker europaweit Bäume, um den Bienen und der Biodiversität zu helfen.


„Wir sind glücklich und dankbar, dass Frank Osterloh von der AG Nord des DBIB bei uns in Klein Hehlen angefragt hat“, sagt Ortsbürgermeisterin Karin Abenhausen. „Als dann noch das Grünflächenamt trotz der Kurzfristigkeit seine Hilfe zugesagt hat, war die Freude groß. Im Verlauf der Woche haben die städtischen Gärtner die Pflanzung vorbereitet. Kein ganz einfaches Unterfangen auf einer Wiese, die wie große Teile Klein Hehlens eher sandigen Untergrund hat. Doch wenn am Samstag von der Bundesversammlung der Berufsimker die letzten Handschläge erledigt werden, dann geht der Ortsteil einer blühenden Zukunft entgegen", so Abenhausen.


Zum Standort Celle kam es, weil der DBIB seine traditionell in Niedersachsen stattfindende Jahresversammlung nach Celle verlegt hat. Hier findet sie diese Woche statt und hier soll sie auch künftig stattfinden. „Es ist schön, dass wir einen geeigneten Platz finden konnten und der DBIB damit seine Verbundenheit zu seinem neuen Veranstaltungsort und so gesehen neuem Stammsitz zeigen kann“, so Imkermeister Klaus Ahrens.


Und warum Klein Hehlen? Der Müdener Klaus Ahrens, der nicht nur Vizepräsident des DBIB, sondern auch noch Landesvorsitzender der Berufsimker ist, und Klein Hehlens Ortsbürgermeisterin Karin Abenhausen (Bündnis 90/Die Grünen) stecken schon seit einer Weile die Köpfe zusammen, wie sie das Thema Bienen und Celle noch intensiver zusammenbringen können. Die Hauptversammlung und die Streuobstwiese sind ein erster Schritt. In den kommenden Monaten sollen weitere folgen.


„Die Streuobstwiese bietet nicht nur Bienen Futter, sondern sie bietet dank der Bienen auch den Menschen reichlich Ertrag. Und sie tut mit ihrer Pracht dem Klima und dem Gemüt gut“, so die Ortsbürgermeisterin. „Damit dass so bleibt, werden wir Paten und Patinnen für die Obstbäume suchen, die auch bei der Pflege helfen. Denn nur gemeinsam können wir so unser schönes Grün erhalten.“


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