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Hohe Nachfrage nach Bauland – Bergen plant Vergabekriterien


Blick ins Neubaugebiet "Bienenzaun I"
Blick ins Neubaugebiet "Bienenzaun I". Foto: Susanne Zaulick/Archiv

BERGEN. Die Stadt Bergen verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken, die das aktuelle Angebot bei Weitem übersteigt. In der Verwaltung hat man sich nun Gedanken gemacht über Vergabekriterien. Annette Lenz vom Fachbereich Bauen und Umwelt stellte im jüngsten Ausschuss für Stadtentwicklung einen Entwurf vor.


Demnach soll es bestimmte Bedingungen geben, die erfüllt sein müssen, bevor man an einem Losverfahren teilnehmen kann. Zu den Grundbedingungen zählt, dass die Bewerber in den vergangenen 10 Jahren kein Baugrundstück erworben haben, eine Finanzierung nachweisen können und sich verpflichten, auf dem erworbenen Grundstück innerhalb von drei Jahren selbst zu bauen. In der Vorauswahl werden dann vier Gruppen gebildet. In Gruppe A, die zu 40 Prozent im Losverfahren berücksichtigt wird, sind Familien aus Bergen mit mindestens einem Kind unter 12 Jahre, in Gruppe B ebenfalls Bergener, die eine ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen können (Gruppe B wird zu 25 Prozent im Losverfahren berücksichtigt), in Gruppe C Bewerber ohne Ortsansässigkeit (25 Prozent) und in Gruppe D wieder Bergener ohne sonstige Kriterien (10 Prozent).


Bedenken äußerte Cord Otte (CDU), der darauf hinwies, dass man in den Ortschaften vor allem dem eigenen Nachwuchs die Möglichkeit bieten wolle, zu bauen. Er wünschte sich, dass hier eine stärkere Einbindung der Ortsräte stattfinden sollte. Frank Juchert, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, verwies auf Listen, die unter anderem in Eversen und Sülze bereits seit Längerem für interessierte Käufer von Baugrundstücken geführt würden und plädierte dafür, diese Listen hier zunächst abzuarbeiten.


Der Ausschuss schloss sich diesem Vorschlag an. Er empfahl die Anwendung des noch vom Rat zu beschließenden Vergabeverfahrens zunächst nur für die sich derzeit in der Planungsphase befindenden Bergener Baugebiete Heisterkamp Süd und Bienenzaun II. In Anbetracht der Nachfrage – für Bergen sind derzeit 120 interessierte Käufer notiert, für Eversen 55, für Sülze 15 – fasste Martin Hildebrandt (FDP) zusammen: „Daraus ergibt sich auch ein Auftrag an die Stadt, für neues Bauland zu sorgen“.


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