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Halbzeit beim Hachefest *Bildergalerie*


Beste Stimmung im Festzelt Fotos: Anke Schlicht

NIENHAGEN. Kaum hatte Ratsherr und Moderator Hauke Hauschildt das Wort „Ehrentänze“ ausgesprochen, da flitzen die Jungen und Mädchen, die gerade noch das Festzelt-Publikum mit ihren Darbietungen bestens unterhalten hatten, in die Zuschauerreihen, greifen Oma und Opa oder Mama und Papa bei der Hand, um in anderer Art, nämlich Arm in Arm, einen Ehrentanz vor der Bühne zu absolvieren.


Ein Höhepunkt des Samstagnachmittags beim Nienhägener Hachefest - das schlechte Wetter blieb draußen, im Festzelt herrschte gute Stimmung. Der Festschmaus Bohnen und Speck stand - flankiert von etlichen anderen kulinarischen Genüssen - bereit, aber zunächst gehörte das Parkett den großen und kleinen Hachetänzern. Sie marschierten ein zum Niedersachsenlied und absolvierten ihr Programm. Besonders die Grundschüler erhielten anschließend großes Lob von ihren Familienmitgliedern.


Landrat Axel Flader war zum ersten Mal dabei und zeigte sich angetan, der Landkreis zeichne sich aus durch eine Vielfalt an ortstypischen Veranstaltungen. „In Nienhagen ist es das Hachefest, das eine alte Tradition lebendig hält“, betonte er in seinem Grußwort.


Es erinnert daran, dass Nienhagen ein sogenanntes Hagen-Dorf war, also über eine Gerichtszuständigkeit, das „Hagenrecht“, verfügte. Einmal im Jahr wurde auf dem Hachmeisterhofe Gericht abgehalten, im Jahr 1748 wurde sie zwar gänzlich aufgehoben, aber die „Hägerleute“ hielten an ihrem alten Brauch fest – am Montag nach Michaelis wurde im Hachmeisterhause eine gemeinsame Mahlzeit, der Hachefestschmaus, eingenommen, danach wurde getanzt.


Diese historischen Ereignisse leben fort in dem dreitägigen Hachefest, dessen Höhepunkt der morgige Festumzug durch den Ort bildet.



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