Gewaltprävention und Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV

HAMBURG. Am 21.10.2026 führte die Bundespolizeiinspektion Hamburg gemeinsam mit der Landespolizei Hamburg in der Zeit von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV rund um den Hamburger Hauptbahnhof durch.
Die Kontrollen hatten das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr (ÖPNV) Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben!
Über 50 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Landespolizei Hamburg konnten gemeinsam folgende Feststellungen erzielen:
866 Personenkontrollen
16 Sicherstellungen
Gegen 18 Uhr wurde auf dem Südsteg eine männliche Person, die mit einem Messer vor sich hantierte, durch die Einsatzkräfte festgestellt. Der 19-Jährige wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt und leistete im weiteren Einsatzverlauf Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten. Das Messer wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Strafverfahren werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Der ägyptische Staatsangehörige musste nach Abschnluss der polizeilichen Maßnahmen einem Krankenhaus zugeführt werden.
Entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten eingeleitet. Zudem wurden Präventionsgespräche geführt sowie Flyer mit Informationen zum Waffenverbotsgebiet am Hauptbahnhof verteilt.
Die Maßnahmen wurden durch rund 65 DB-Sicherheitsdienst- und Hochbahnmitarbeiter unterstützend flankiert.
Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit ihren Verbundpartnern durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren.
Text: Polizei














