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+Update+ Geschenketauschbörse "hätte man sich schenken können"





CELLE. "Wann fängt die denn an?" "Ich glaube in fünf Minuten". Es scheint, ohne unseren Teaser im Facebook-Kanal wäre noch weniger los gewesen. Die traditionelle "Geschenke-Tauschbörse", stets ein Publikums- und TV-Klassiker, lockte nur wenige Interessenten auf die Celler Stechbahn (wir sendeten live im Facebook- und Instagram-Kanal).


Ganze sechs #Geschenke wurden angeboten und nach einer Viertelstunde war die "Veranstaltung" beendet. "Das war der Reinfall des Jahres", so ein TV-Reporter aus Hannover. Sat.1 und RTL waren eigens mit zwei Teams angereist - ob die Beiträge wie geplant in den morgigen Regionalsendungen ausgestrahlt werden, ist unklar. Warum sie überhaupt vom Termin wussten, wenn er nirgends angekündigt wurde? "Der steht bei uns jedes Jahr im Kalender - wir waren seit nun bald 15 Jahren gern hier, denn es war immer etwas los", so der Journalist. Die Celler seien lediglich über eine Notiz im Weihnachtsmarkt-Flyer informiert worden, heißt es auf Nachfrage - eine Leserin habe auch einen Hinweis im städtischen Facebook-Auftritt entdeckt.


Letztlich war es eine nur mehr oder weniger unwesentliche Aktion von vielen, die unter normalen Umständen wohl kaum ein Top-Thema rechtfertigte. Aber sie zeigt erneut ein strukturelles Problem im Marketing der Stadt Celle auf. Ob "Weihnachtsmann-Weltmeisterschaft", "Männer-Parking" oder Mittelalter Markt. Die Ideen des einstigen Stadt-Managers Alexander Hass mögen noch so skurril gewesen sein - aber sie sorgten stets für überregionale, ja internationale Bekanntheit bis hin zu Berichten in der BBC. Heute landet Celle leider eher mit Possen bei Mario Barth & Co. Seit der Auflösung der glücklos agierenden Celle Tourismus Marketing (CTM) hat die Verwaltung noch keinen Weg gefunden, Celles wichtigstes Pfrund, den Tourismus nebst Innenstadt-Handel, erfolgreich zu vermarkten.


Eine gute PR-Agentur könnte den Flop dennoch als Erfolg verkaufen, in etwa so: "Die Börse verlief für den Weihnachtsmann Tobias Just aus Hermannsburg äußerst erfolgreich. Es musste kaum nachgebessert werden, da nur sechs fehlgeleitete Präsente auf dem Gabentisch von Moderator Marcel Blümner auf der Stechbahn landeten. Glücklicherweise fanden fast alle Geschenke einen neuen Besitzer."







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