Freiraum Celle zeigt vielfältige Kunst aus Lehrte und Rethmar
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CELLE. Um dem partiellen Leerstand von Ladenlokalen in der Stadt entgegenzuwirken, hat die Stadt Celle seit einiger Zeit ein Kooperationsprojekt mit der regionalen Kunst- und Kulturszene ins Leben gerufen. Gegenwärtig dient dafür der in der Schuhstraße 3 gelegene großzügige ehemalige Geschäftsraum. Hier finden Ausstellungen, Musikkonzepte oder Workshops statt und garantieren ein abwechslungsreiches Programm.
Am Samstag, den 25.07.2026 11 Uhr öffnen sich die Türen für eine aus Lehrte und Rethmar kommende Künstlergruppe.
Unter dem Titel „Kunst ! Stücke“ wird dem Besucher eine Mischung aus abstrakter und farbenprächtiger Acryl- und Pouringtechnik, meditativ anmutender Landschaftsmalerei und fantastischer Collagentechnik offeriert.
Drei unterschiedliche Künstlerinnen haben sich eigens zu diesem Anlass zusammengefunden, um ihre Werke im „Freiraum“ zu zeigen.
Marion Kaminski hat neben professioneller Fotografie und Seidenmalerei seit mehr als 2 Jahrzehnten die Arbeit mit Acryl entdeckt. Hier lässt sie neben in speziellen Momenten festgehaltene Naturmotive, aber auch Stillleben entstehen, zeigt Landschaftseindrücke aber auch Porträts und Abstraktes. Immer ist jedoch Bewegung in ihren Arbeiten zu finden. Ob durch die Wahl des zugemischten und verwendeten Materials oder durch teilweise verwischt wirkenden Arbeiten. Sie beherrscht zudem ein sicheres Gefühl für die Verwendung und das Zusammenspiel von Farben.
Die zweite Künstlerin, Katrin Grote, hat sich seit mehreren Jahrzehnten mit der traditionellen Handschnittcollagenherstellung beschäftigt. Durch diese Arbeiten dürfen wir einen Blick hinter den Schleier der Illusion werfen. Dies gelingt durch die feine Verwendung von durch in Einzelteile zerlegtes Ursprungsmaterial. Dies wird fragmentartig und in neuer Sinnhaftigkeit zusammengefügt. Dabei fasziniert das Komplettbild an sich. Bei genauerem Hinsehen stellen sich Fragen, was genau hier zu sehen ist. Oft ist die Symbolsprache eine Art Übersetzer für den Betrachter.
Durch Dorit Drexlers Arbeiten trifft Abstraktion auf Figurales, Stadtansichten auf florale Darstellungen. Ihre Arbeitsweise ist pluralistisch. Ob in pouring, Spachteltechnik, Craquelé, hier wird oft additiv gearbeitet, um den Betrachter einen Spannungsbogen zu offerieren. Dorit Drexler legt sich beim künstlerischen Arbeiten nicht fest, durch welche Technik sie sich ausdrückt. Sie folgt ausschließlich ihrem Gefühl, welches ein sicherer Taktgeber für die von ihr geschaffenen Werke darstellt.
Die Arbeiten sind bis 16.08.2026 zu sehen.
Öffnungszeiten:
Mittwoch, 11-17 Uhr
Donnerstag, 12-19 Uhr
Freitag, 12-18 Uhr
Samstag, 11-18 Uhr
Text: Katrin Grote














