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Flüchtlingszustrom reißt nicht ab: Stadt denkt über Sammelunterkunft nach


Foto: Davizro Photography / stock.adobe.com

CELLE. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine Ende Februar sind bereits zahlreiche ukrainische Geflüchtete in der Stadt Celle angekommen. Derzeit sind von der Verwaltung 839 Personen registriert, darunter 313 Kinder und Jugendliche, die im Stadtgebiet untergebracht sind. Das teilt die Stadtverwaltung heute mit. Die landesweit festgelegte Quote habe die Stadt Celle schon seit Mai übererfüllt, Tendenz steigend.


Die Verwaltung habe frühzeitig durch den Eigenbetrieb der Celler Zuwanderungsagentur Vorbereitungen getroffen, um die Geflohenen in von der Stadt angemieteten Wohnungen unterbringen zu können. Gleichzeitig haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie private Initiativen, aber auch Wohnungsbaugesellschaften, Institutionen und Organisationen bei der Stadtverwaltung gemeldet, die Wohnungen und Zimmer angeboten und so bis dato zahlreiche Geflüchtete aufgenommen und untergebracht haben, heißt es aus dem Neuen Rathaus.


„Dennoch ist es aufgrund des nach wie vor anhaltenden Flüchtlingszustroms in die Stadt unerlässlich, aktuell auch über die Unterbringung in einer Sammelunterkunft nachzudenken“, erläutert Dirk Nothdurft, Leiter der Celler Zuwanderungsagentur. Hierzu könnte ein Teil des ehemaligen Hehlentorstiftes dienen. Entsprechende Gespräche sind deshalb mit den Eigentümern und dem Landkreis Celle geführt worden. „Gleichzeitig appellieren wir an die Bevölkerung, privat keine Geflüchteten mehr aufzunehmen, wenn die Unterbringung nicht nachhaltig gesichert werden kann“.


Die wegfallende Wohnsitzbindung ermöglicht es den Geflohenen laut der Celler Stadtverwaltung, sich mit Ausnahme der Städte Salzgitter, Wilhelmshaven und Delmenhorst in ganz Niedersachsen niederzulassen.

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