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Everserin Denise Cordes startet bei der Triathlon-Langdistanz „Challenge Roth“


Foto: Mario Cordes


EVERSEN. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen – manch einer benötigt mehrere Monate, um solche Distanzen zurückzulegen. Nicht so Denise Cordes. Sie nimmt sich diese Strecken in deutlich kürzerer Zeit vor: an nur einem einzigen Tag. Dazu tritt die Everserin am 25. Juni bei der „Challenge Roth“ an, einem der weltweit größten Triathlon-Wettkämpfe.


Die Mutter dreier Kinder arbeitet seit vielen Jahren in der Gastronomie und ist nebenbei leidenschaftliche Wachtelzüchterin. Wie sie dank dieses Hobbys auch liebevoll „Wachteluschi“ genannt wird, auch noch Zeit für wöchentlich bis zu 20 Stunden Training findet, bleibt ein Rätsel. Doch dieses ehrgeizige Pensum braucht es, um die gewaltigen Strecken auf der Triathlon-Langdistanz zu bewältigen.


„Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die ich von meiner Familie und meinen Freunden in der Vorbereitung auf den Wettkampf bekomme. Das gibt mir eine Menge Kraft und spornt mich richtig an, beim Wettkampf alles zu geben“, sagt Cordes mit Blick auf die bevorstehende Challenge Roth. Denn die Herausforderung, der sich die Athletin gestellt hat, ist nicht nur körperlicher Natur: „Es ist ja auch ein mentaler Kampf. Du musst deinen inneren Schweinehund überwinden und jeden Tag aufs Neue motiviert sein, einfach weiterzumachen.“


Nach einem soliden Training im Rücken, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Mario erst Ende Mai auf der Mitteldistanz beim Ferropolis-Triathlon-Event „Neuseenman“ erfolgreich erprobt und eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hat, befindet sie sich nun in der sogenannten Tapering-Phase. In dieser weniger trainingsintensiven Zeitspanne holt Cordes sich die nötige Regeneration, um am großen Tag im mittelfränkischen Roth schließlich ihre volle Leistung abrufen zu können. Diese wird auf der als Mekka der Triathleten bekannten Challenge Roth definitiv gebraucht.


Stahlhartes Durchhaltevermögen ist gefragt


Neben enorm ambitionierten Hobbysportlern tritt hier auch die Langdistanz-Elite zum Kräftemessen in drei Disziplinen an. Und so geht es auch für die „Wachteluschi“ zunächst ins Wasser des Main-Donau-Kanals, um die ersten 3,8 km ihrer Triathlon-Reise zu durchschwimmen. Anschließend stehen ihr 180 km auf ihrem Rennrad bevor – inklusive der gnadenlosen Steigung am Solarer Berg in Hilpoltstein, wo die sportbegeisterten Zuschauer ganz in Tour-de-France-Manier an der Strecke Spalier stehen und die Athletinnen und Athleten frenetisch anfeuern. Dann folgt der Schlussakkord im sportlichen Dreiklang: ein vollständiger Marathonlauf über 42,2 Kilometer. Eine Distanz, die schon unter normalen Umständen ein enormer Kraftakt ist, aber nach den vorangegangenen Disziplinen zu einer echten Prüfung der Willenskraft wird.


Für Denise Cordes ist klar, dass der Weg zur Ziellinie ein harter Kampf sein wird, doch sie ist dafür gerüstet, wie sie betont: „Das wird kein Sonntagsspaziergang. Die Challenge Roth ist gleichzeitig eine körperliche und mentale Herausforderung. Ich habe aber unglaublich viel trainiert und mich gut vorbereitet, um mir diesen Traum zu erfüllen. Auf den habe ich jetzt schon über ein Jahr hingearbeitet. Ehrlich gesagt freue ich mich tierisch darauf!“


Wenn Denise Cordes am 25. Juni in Roth an den Start geht, wird sie nicht nur ihre persönlichen Grenzen testen, sie kann sich ebenso sicher sein, dass Ehemann Mario gemeinsam mit den Kindern Lia, Sam und Alea an der Strecke stehen und sie anfeuern werden. “Es ist schön zu wissen, dass sie alle hinter mir stehen und an mich glauben", so Cordes. Sicher ist: Wenn ihre Arme und Beine schwer werden und die Distanzen unendlich scheinen, wird ihr diese Unterstützung zusätzlichen Auftrieb verleihen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Challenge Roth!

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