Es reicht! Das Leben bezahlbar machen: Protestkampagne macht Station in Celle
- Extern
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. Unter dem Motto „Es reicht! Das Leben bezahlbar machen.“ ruft Die Linke Kreisverband Celle für Montag, den 6. Juli 2026, um 18 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Robert-Meyer-Platz in Celle auf. Unterstützt wird der Aufruf vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, der Linksjugend [’solid] Südheide sowie der Stadtteilgewerkschaft der Solidarischen Initiative Neuenhäusen.
Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Kampagne „Es reicht! Das Leben bezahlbar machen“, mit der Die Linke seit Anfang Juli in zahlreichen deutschen Städten gegen steigende Lebenshaltungskosten und den aus ihrer Sicht zunehmenden Sozialabbau protestiert. Nach zahlreichen Aktionen in Großstädten kommt die Kampagne nun auch nach Celle.
Im Mittelpunkt stehen die steigenden Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel sowie die aktuellen Reformen der Bundesregierung bei der Grundsicherung und der Rente. Die Linke kritisiert, dass immer mehr Menschen unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden, während soziale Sicherungssysteme zunehmend unter Druck geraten.
„Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie immer mehr leisten müssen und am Ende trotzdem immer weniger zum Leben haben. Während die Preise für den täglichen Bedarf hoch bleiben, wird über Kürzungen und Verschärfungen im Sozialstaat diskutiert. Diese Entwicklung gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb sagen wir: Es reicht!“, erklärt Stephan Ohl, Kreisvorsitzender der Linken Celle.
Mit der Kundgebung knüpft Die Linke an ihre bundesweiten Aktionen für einen starken Sozialstaat, bezahlbares Wohnen und soziale Sicherheit an. Ziel sei es, den Protest gegen eine Politik auf die Straße zu tragen, die aus Sicht der Partei die Lasten gesellschaftlicher Krisen einseitig auf Beschäftigte, Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit geringem Einkommen verlagert.
Die Kundgebung wird von mehreren Redebeiträgen begleitet. Vertreterinnen und Vertreter von ver.di werden die aktuellen Entwicklungen aus gewerkschaftlicher Sicht einordnen. Die Solidarische Initiative Neuenhäusen stellt ihre Angebote und ihr Engagement für Menschen in schwierigen Lebenslagen vor und zeigt, wie praktische Solidarität vor Ort gelebt wird.
„Dass unser Aufruf von Gewerkschaften und einer engagierten Initiative aus Celle unterstützt wird, macht deutlich, dass soziale Gerechtigkeit weit über Parteigrenzen hinaus ein wichtiges Anliegen ist. Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen: Niemand darf mit steigenden Lebenshaltungskosten und sozialer Unsicherheit allein gelassen werden.“, so Ohl.
Die Linke Celle lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Kundgebung zu beteiligen und gemeinsam für soziale Sicherheit, bezahlbares Leben und einen starken Sozialstaat einzutreten.
Text: Die Linke














