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"Es gibt noch viel zu tun" - Ein Jahr Celler Klimaplattform


Fridays for Future demonstriert in Celle
Fridays for Future demonstriert in Celle. Foto: Peter Müller/Archiv

CELLE. "Als sich Mitglieder verschiedener Umwelt- und Klimaschutzinitiativen Ende 2020 berieten, um eine gemeinsame Plattform zu gründen, hätten sie sich nicht träumen lassen, wie erfolgreich das Bündnis nach so kurzer Zeit werden würde." So lautet die Bilanz der Celler Klimaplattform nach einem Jahr. Am 14. Januar 2021 fand das erste Treffen statt, damals wie heute online. „Da inzwischen auch Gruppen aus dem Landkreis aktiv dabei sind, hat sich das virtuelle Format bewährt. So konnten wir auch in der Corona-Pandemie weiterarbeiten“ berichtet Michael Weinrich, Sprecher der Plattform. „Wir treffen uns ja live auf Demos oder bei Veranstaltungen, das reicht.“

Die Celler Klimaplattform ist ein Zusammenschluss der Initiativen, Organisationen und Vereine, die sich in Celle mit den Themen Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Dazu gehören neben den Parents for Futures die Fridays for Future, BUND und NABU, ADFC und VCD, aber auch Gruppen wie "Altstadt neu denken", Celler Lastenrad Initiative, Foodsaving, Greenhagen und Climate Watch Celle. Manche Gruppen sind schon lange tätig, manche wie die Parents haben sich erst vor wenigen Jahren gegründet. „Unsere Stärke ist die Vielfalt der Themen, die wir bearbeiten, und der Reichtum an Ideen und Expertisen. Alle sind mit Überzeugung bei der Sache, begeisterungsfähig und bereit zu ehrenamtlichem Engagement. Wir sind basisdemokratisch organisiert, es gibt keine Leitung, sondern wir entscheiden zusammen und stimmen alles ab“, erzählt Wolfram Steinmetz, Sprecher der Parents für future und Mitinitiator der Klimaplattform.

Mit besonderem Stolz schaut die Gruppe auf die Entwicklung und Durchführung des ersten Celler Klimaschutzpreises zurück. „Innerhalb weniger Wochen haben wir das Konzept geschrieben, einen Zeitplan festgelegt, in Arbeitsgruppen über das Layout, Logos und die Website beraten, eine Werbestrategie verabredet sowie Preise für das Crowdfunding gesucht. Inzwischen wurde der Preis vergeben, vier wunderbare Preisträger gefunden“, berichtet Weinrich.

Zum Demonstrieren hat die Plattform eigenen Angaben zufolge schon hunderte CellerInnen motiviert, mit fachlichen Stellungnahmen habe man sich einen Ruf und Expertenstatus erworben - mit dem Ergebnis, dass die Klimaplattform nun einen beratenden Sitz im Fachausausschuss des Stadtrates und Kreistages hat. „An unserem ersten Geburtstag feiern wir uns auch ein wenig selber, klopfen uns auf die Schulter, sind stolz auf das Erreichte, arbeiten aber auch schon an Ideen und Formaten für 2022. Wir möchten z. B. noch stärker in den fachlichen Austausch mit den Parteien in Stadt und Landkreis gehen, um mehr Klimaschutz zu erreichen. Und es wird natürlich eine zweite Auflage des Klimapreises geben“, so Michael Weinrich. Die Klimaplattform und die an ihr beteiligten Gruppen laden alle Interessierten zum Mitmachen ein. „Man muss kein Experte sein, es gibt viele unterschiedliche Aufgaben. Wichtig ist uns die positive Botschaft, dass Klimaschutz Spaß macht. Es ist toll, Erfolge zu und Veränderungen zu erleben, im Kleinen und auch im Großen. Es gibt noch viel zu tun in Celle – wir bleiben dran.“



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