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Ein Jahr Solidaritätspartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der ukrainischen Oblast Mykolajiw

  • Extern
  • 19. Feb. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Ukrainische Flagge
Symbolbild: WIX

CELLE. Seit nunmehr einem Jahr unterhält das Land Niedersachsen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Oblast Mykolajiw. Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützt Niedersachsen die Oblast Mykolajiw durch humanitäre Hilfe, Unterstützung beim Wiederaufbau von Städten, Infrastruktur und Logistik, Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Gesundheitsvorsorge sowie Begleitung bei der EU-Integration. Dabei stehen die Bildung und Förderung von Partnerschaften in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Justiz und Polizei, nachhaltige Entwicklung sowie die Vernetzung auf kommunaler Ebene im Vordergrund. „Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine jährt sich in wenigen Tagen bereits zum dritten Mal. Dieser Krieg sorgt in der Ukraine für unfassbares Leid, Tod und Zerstörung. Niedersachsen steht weiter fest an der Seite des ukrainischen Volkes“, betont Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Partnerschaft mit der Oblast Mykolajiw bildet eine gute Grundlage, um den Menschen in dieser Region verstärkt zu helfen. Niedersachsen ist fest entschlossen, einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten.“


Für die Unterstützung der Partneroblast stellt das Land Niedersachsen für die Jahre 2024 und 2025 jeweils zwei Millionen Euro bereit; 1,5 Millionen für den Wiederaufbau, Katastrophen- und Zivilschutz, weitere 500.000 Euro für gemeinsame Projekte. Stephan Weil: „Trotz aller Widrigkeiten, die der russische Angriffskrieg mit sich bringt, zeichnet sich die Partnerschaft durch eine lebendige Zusammenarbeit aus. Wir schaffen den Raum für einen guten Austausch und Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern.“ Dass die Ukraine ein Land mit vielen Traditionen und voller Lebensfreude sei, zeige sich in der Zusammenarbeit immer wieder, so Weil. So war erst im November 2024 der Gouverneur der Partneroblast Mykolajiw, Vitali Kim, mit einer Kulturdelegation in Hannover zu Besuch. Doch das Engagement des Landes im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft sei vielfältig, betont der Ministerpräsident: Neben der Ausstattung von Krankenhäusern mit Medizintechnik und der Schulung medizinischen Personals finanziert das Land beispielsweise ein Ausbildungsprogramm für Orthopädietechnikerinnen und -techniker. Auch Projekte zur Traumabewältigung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, unterstützt Niedersachsen. Auch Katastrophenschutzausrüstung sowie Fahrzeuge für den Transport von Schülerinnen und Schülern hat das Land zur Verfügung gestellt. Zudem fanden mit Blick auf die Annäherung der Ukraine an die EU-Fortbildungen im Europarecht für Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und Studierende statt.


Stephan Weil: „Wir haben es geschafft, unsere Partnerschaft innerhalb kürzester Zeit mit Leben zu füllen und wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen – hoffentlich möglichst bald in Friedenszeiten.“



Text: Nds. Staatskanzlei

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