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DGB und VVN/BdA gedenken sowjetischer Kriegsgefagener am Jahrestag der Befreiung



BERGEN. Über den Gräbern von zigtausenden sowjetischen Kriegsgefangenen auf dem Truppenübungsplatz führten DGB und VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) eine Gedenkfeier durch.


Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants (internationale Dachorganisation von Verbänden antifaschistischer Widerstandskämpfer), erinnerte an die grausame Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener durch Hunger, Seuchen und Erschlagen. Schneider wies darauf hin, dass es nach dem bis 1990 anhaltenden Kalten Krieg, "wieder mächtige politische Kräfte in verschiedenen europäischen Ländern gibt, die glauben, die Erinnerung an den faschistischen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion - aber auch an die großenLeistungen der Roten Armee für die Befreiung Europas von der faschistischen Barbarei aus dem öffentlichen Bewusstsein eliminieren zu können." Schon deshalb bleibe antifaschistisches Handeln nötig. Auch die Bomlitzerin und in der ver.di-attac-Coop Nienburg engagierte Susanne Politt beschrieb die Verbrechen. In den drei Lagern des Truppenübungsplatzes in Oerbke, Wietzendorf und Belsen-Hörsten verloren 50.000 sowjetische Kriegsgefangene ihr Leben. Heute bestimme wieder Krieg das tägliche Denken. Die engagierte Friedensbewegte kritisierte, dass jetzt "nicht mehr diejenigen unter Rechtfertigungsdruck stehen, die Geld für Waffen und fürs Töten verlangen, sondern diejenigen, die sich jahrzehntelang für Frieden und Versöhnung eingesetzt haben. Sie werden jetzt als die Schuldigen für entstehende Kriege hingestellt." Jugendliche des Sozialistischen Jugendverbandes Die Falken stellten eindrucksvoll die Biografien von Kriegsgefangenen vor. Erschreckt reagierten Besuchende, als noch während der Gedenkveranstaltung lautstark Panzer in der Nähe des Gedenkortes herumfuhren. Das Gedenken endete mit Friedensliedern des IGMetall-Chor Wolfsburg, während Mechthild Hartung und Charly Braun für VVN/BdA und DGB Kränze am Denkmal für die Ermordeten niederlegten. Weitere Kränze wurden in Oerbke nieder gelegt.



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