Der Machatschek: Wiener Schmäh mit bittersüßer Melancholie


Machatschek
Franz Joseph Machatschek. Foto: Mario Lang

CELLE. Mit seiner urtypischen Melange aus charmantem Grant und bissigem Wortwitz fabriziert Franz Joseph Machatschek, genannt „der Machatschek“, Lieder, die wie ein Kuss mitten ins Herz wirken und doch manchmal wie ein Faustschlag in die Magengrube treffen. Morbid, kritisch und mit einer gehörigen Portion Ironie durchleuchtet der Machatschek auf seiner musikalischen Reise durch Wien die Wiener Seele. Er nennt die Dinge ungeschönt beim Namen und lässt dennoch eine leidenschaftliche Liebe zum Leben erkennen.

Lassen Sie sich einen unvergesslichen Gefühlscocktail servieren, der schmeckt. Ein bunter Abend mit dunkelschwarzen Liedern. Einzigartig und unvergesslich. Begleitet wird der Machatschek von Franz Löchinger mit verschiedenen Instrumenten. Die Lieder des ehemaligen Maurers aus Wien Simmering und Erfinder der „Original Wiener Liederatur“ enthalten oft Tiefgang und Poesie oder verlocken zum Mitlachen und Mitsingen. In jedem Fall kommen Freunde des Wiener Schmähs und Dialekts voll auf ihre Kosten.

Lieder mit klingenden Titeln wie „Gehma Giflterschaun“, „Lebendige Legende“, oder „Urlaub in Wien“ lassen erahnen, dass der Machatschek den Wienern einen Spiegel vor Augen hält, der kein Tabu auslässt. „Setzt die Traditionslinie von Helmut Qualtinger bis Ludwig Hirsch fort." (Süddeutsche Zeitung) Sa., 28.05.2022 | 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr – Wiener Liedermacher


Der Eintritt beträgt 19,- Euro und die Karten können wie gewohnt über die Website von Kunst & Bühne erworben werden.

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