Demo gegen rechtsextreme Sonnwendfeier


ESCHEDE. "Der NPD-Hof in Eschede darf kein Refugium für Neonazis werden", fordern das Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus, der DGB und das Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus. Sie laden am Sonnabend, 18. Juni 2022, ab 14.00 Uhr, zu einer Demonstration. Start ist am Bahnhof in Eschede.

"Die Rechtsextremen auf dem NPD-Hof sind nicht die netten Jungs von nebenan. Es sind Hardcore-Nazis. Sie gehören zum harten Kern der extremen Rechten in Norddeutschland. Deshalb protestieren wir auch jedes Mal, wenn Rechtsextreme dort zusammenkommen, vor allem gegen die menschenverachtende Ideologie der extremen Rechten", so die Veranstalter.

Und weiter: Rechtsextreme treten mit Füßen, was für uns einen hohen Wert hat: Die Unverletzbarkeit der Menschenwürde, die Garantie der Menschenrechte, die Gleichberechtigung aller Menschen, ihre Gleichstellung und Gleichbehandlung. Deshalb werden wir, wo immer Rechtsextreme auftauchen, klar hinsehen, klar reden und klar handeln. Wir dürfen uns nicht vornehm heraushalten. Wir müssen Stellung beziehen. Rechtsextremismus widerspricht fundamental der Charta der Menschenrechte und unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Die Demonstrationen gegen die Treffen auf dem NPD-Hof in Eschede werde von einer politisch breit aufgestellten, vielfältigen, aber entschlossenen Allianz getragen werden. Zu diesem breiten Spektrum gehören Gewerkschafter und Kirchenleute, Angehörige verschiedenster Parteien, Initiativgruppen gegen Rechtsextremismus, auch „Omas gegen Rechts“ und Leute aus dem „Bunten Haus“ Celle. "Wir repräsentieren auf unseren Demos eine große Spannweite der Bevölkerung, denn die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft lehnt rechtsextremes Gedankengut deutlich ab", so die Einladenden.


Route

Der Demonstrationszug führt vom Escheder Bahnhof zur Kreuzung "Zum Finkenberg / Am Dornbusch" auf der Hermannsburger Straße. Dort findet eine Zwischenkundgebung statt. Weiter geht’s auf dem Feldweg "Zum Finkenberg" bis zur NPD-Hofstelle. In Sicht- und Hörweite soll dort Protest und Unmut geäußert werden. Anschließend geht es zurück zum Bahnhof. Dort endet die Demo gegen 17.00 Uhr.

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