Celler Stadtgespräch: So kam es zum Podcast vom Haus der Immobilie
- Audrey-Lynn Struck

- vor 2 Tagen
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CELLE. Celle hat einen eigenen Podcast. Seitknapp fünf Monaten erscheint jeden Mittwoch eine neue Folge von "Celler Stadtgespräch", ein Format vom Haus der Immobilie. Bereits jetzt erreicht der Podcast rund 6200 Hörer, von anfangs kleineren Reichweitenzahlen lassen sich Host Joern Kettler und sein Team jedoch nicht verunsichern. „Wenn du dir die Erfolgsgeschichte von guten Podcasts anschaust – die gehen nach drei bis fünf Jahren steil“, erzählt er im Gespräch mit CelleHeute.
„Wenn du dir die Erfolgsgeschichte von guten Podcasts anschaust – die gehen nach drei bis fünf Jahren steil.“
Die Idee entstand spontan: „Es war Zufall“, erzählt Joern Kettler. „Eigentlich wollte ich im Haus der Immobilie nur die Räume nutzen – und plötzlich war ich Teil einer Kooperation.“ Gemeinsam mit Steffen Müller und Emely-Laine Bersiner vom Haus der Immobilie und Jona Knoll von Gradient Media sei der Podcast dann kurzerhand gestartet worden. „Wir haben bei einem Meeting drüber geredet – und innerhalb von zwei Wochen umgesetzt.“
Neue Folge erscheint jeden Mittwoch
Jeden Mittwoch erscheint eine neue Folge. Gäste wie Oberbürgermeister Jörg Nigge, Unternehmern Rebekka Blanke von Bekki's, Diele 42 und dem Cosmopolitan oder Martin Deiner, Geschäftsführer der IT-AG saßen bereits vor dem Mikro. In der vergangenen Woche war CH-Geschäftsführerin Audrey-Lynn Struck zu Gast.
Im Mittelpunkt stehen Menschen aus der Celler Politik und Wirtschaft – mit einem klaren Business-Fokus. „Wir suchen Charaktere, die die Stadt prägen – und Themen, die Celle interessieren.“ Bewerben können sich Interessierte inzwischen auch selbst über eine Seite oder per Instagram. „Wenn du Bock hast und eine gute Story, kannst du dich melden“, sagt Joern Kettler.
„Wenn du Bock hast und eine gute Story, kannst du dich melden.“
Entscheidungen trifft das Team gemeinsam. Der Name Celler Stadtgespräche entstand in einer Art „Würfelrunde“, auch beim Logo entschied das Team gemeinsam. „Ich hätte gerne mehr Neon im Logo gehabt, aber da wurde ich überstimmt“, erzählt Joern Kettler schmunzelnd. Verdient wird an dem Format bislang nichts.
Für das Haus der Immobilie und Joern Kettler geht es stattdessen um etwas anderes: „Wir machen es einfach, weil wir es cool finden, wenn Celle einen Podcast hat. Celle hat einen Podcast gebraucht – und jetzt gibt es den.“


















