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Badminton im VfL Westercelle: Ballgeld erneut gestrichen




CELLE. Ein ausgeglichener Etat mache es möglich: Auch im kommenden Jahr verzichtet die Badmintonsparte des VfL Westercelle auf ein extra Ballgeld und bietet den Sport Erwachsenen weiterhin für 12 € pro Monat an. Und das, obwohl die Spielgeräte deutlich teurer geworden seien.


"Ein Ball aus Kork und Gänsefedern, der in Handarbeit entsteht, kostet heutzutage gut zwei Euro. Im rasanten Rückschlagspiel wird er auf mehrere hundert Stundenkilometer beschleunigt und stark beansprucht", so der Verein.

„Plastikbälle halten zwar länger, aber machen lange nicht so viel Spaß“, heißt es weiter. Viele Spieler seien bereits seit Jahrzehnten dabei, Thomas Helms wurde vom Gesamtverein für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Die Badminton-Sparte, die für die Mannschaftswettbewerbe eine Spielgemeinschaft mit dem Celler Badminton-Verein gebildet hat, war im vergangenen Jahr in die Verbandsklasse aufgestiegen. „Für Punktspiele mussten wir da in der Saison rund 1.300 km weit fahren“, bemängelte laut Verein ein Mitspieler. Dass so große Entfernungen zurückzulegen seien, hänge auch mit dem tendenziellen Rückgang der gemeldeten Mannschaften und der Mitgliederzahlen zusammen. „Corona, zuletzt auch die kalten Duschen haben uns da ganz schön gebeutelt. Insbesondere Jugendliche sind reihenweise ausgetreten“, berichtete Spartenobmann Udo Schwark und beklagte einen Rückgang von 74 auf derzeit noch 52 Mitglieder.

Um diesem Schwund entgegenzutreten, wolle der Verein künftig verstärkt auch auf Zuwanderer zugehen. „So gibt es in Celle doch viele Fachkräfte aus Südostasien, wo Badminton Volkssport ist. Die laden wir ganz herzlich ein mitzuspielen. Natürlich auch alle anderen. Wie wär's, wenn in den Betrieben dafür geworben würde? Wo sonst lässt sich Integration und Spaß so schön verbinden?“, fragt Schwark. Badminton werde beim VfL jeden Dienstag und Freitag Abend in der Bruchhagenhalle, an anderen Wochentagen auch in der Halle des KAVs gespielt. Wer sich dafür interessiert, wende sich an Udo Schwark, Tel. 05141/950063.


Text/Foto: Fritz Gleiß

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