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+Update+ "Bürger nicht für hausgemachte Misere verantwortlich" - Stadt beendet Energiesparmaßnahmen


Foto: Yusuf Bas


CELLE. "Keine weiteren Belastungen mehr für Celler Bürgerinnen und Bürger", verspricht das Celler #Rathaus. Kaltes #Duschen in städtischen #Sporthallen, Absenkung der Becken- und Raumlufttemperatur im #Badeland um 1,5 bis 2 Grad, #dunkle öffentliche Gebäude am Abend und in der Nacht und ein 24-Stunden-Kunstmuseum, das nicht mehr rund um die Uhr leuchtet seien nun Vergangenheit.



„Das sind Maßnahmen, die wir mit Verständnis und Vertrauen in eine ideologiefreie, zeitnahe Kompensation der fehlenden Energiemengen voller Überzeugung ergriffen haben“, so #Oberbürgermeister Dr. Jörg #Nigge. Für ihn sind die genannten und im vergangenen Jahr ins Werk gesetzten Maßnahmen nunmehr Geschichte, denn er hat veranlasst, dass sie umgehend zurückgenommen werden.


Bürger trägt Verantwortung für Planungen anderer


Der OB ist es leid: „Die Belastung der Celler Bürgerinnen und Bürger beim Sport, der Kultur und anderswo sind vor dem Hintergrund, dass die Misere mittlerweile hausgemacht ist und unsere überschüssige grüne #Windenergie gerade billig ins Ausland verkauft wird, während unsere Bürger weiterhin Einschnitte hinnehmen müssen, nicht länger einzusehen. Wir als Stadt haben auf die kurzfristigen Entwicklungen und strategischen Planungen der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel die Laufzeiten der AKW nicht zu verlängern, keinen Einfluss und können nur immer wieder andere Wege anmahnen. Da, wo wir als Verwaltung und ich als Oberbürgermeister jedoch Verantwortung tragen, da werden wir dafür sorgen, dass die Menschen sich nur dann und insoweit einschränken müssen, wenn dies unbedingt notwendig ist.“


Celle setzt auf Energiepolitik ohne Ideologie


In Celle wurde alles getan, um den Energiesparplan angesichts drohender Mangellagen und Teuerungsraten einzuhalten. „Wir haben selbstverständlich als Verwaltung gemeinsam mit Mitgliedern des Rates und unserer Stadtgesellschaft solidarisch unseren Beitrag geleistet, um sicher durch den Winter zu kommen“, sagt Nigge. „Gleichzeitig haben wir uns dagegen gewappnet, sollte es doch anders kommen, und unser Krisenmanagement für den Fall eines Blackouts zukunftssicher aufgestellt und die Bürger darüber umfassend informiert. Man darf die Solidarität der Menschen aber auch nicht ohne Not auf die Probe stellen und schon gar nicht, wenn offensichtliche Alternativen vorhanden sind. Selbstverständlich werden wir weiter mit Hochdruck daran arbeiten, in wenigen Jahren in Celle so weit zu sein, dass wir mit unseren städtischen Verbrauchern jährlich einen Energieüberschuss erwirtschaften. Die vielen Maßnahmen, die wir initiiert haben, um Energie einzusparen, bleiben in den Bereichen, in denen sie die Bürger nicht über Gebühr belasten, bestehen. Einschränkungen bei den Schwimmbädern, in Kunst und Kultur sowie dem Sport aber beispielsweise auch auf dem Weihnachtsmarkt werden wir so allerdings nicht mehr aufrechterhalten."

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